BEWERTUNGS-DIAGNOSE
Baeckereien & Konditorei
Spezifische Marktanalyse für Baeckereien & Konditorei-Unternehmen in Zug.
Pro-Forma Bewertung
Die Marktnachfrage in Zug nach Baeckereien & Konditorei-Assets bleibt stark.
HAUPTTREIBER
"Hoher Nachfolgedruck, Handwerkspramie, Coop/Migros-Bedrohung."
Lokale Multiplikatoren (Geschätzt)
2.0 - 3.0x Statutory
Bewertungseinfluss nach Grösse (DACH 2025)
| Grössenklasse | Multiplikator-Spanne | Impact |
|---|---|---|
| Mikro (< CHF 1M EBITDA) | 1.3x - 1.7x | -33.3% |
| Klein (CHF 1M - 2M EBITDA) | 1.7x - 2.4x | -6.7% |
| Übergang (CHF 2M - 5M EBITDA) | 2.1x - 2.9x | +11.1% |
| Unterer Mittelstand (CHF 5M - 10M EBITDA) | 2.9x - 3.9x | +33.3% |
| Mittelstand (> CHF 10M EBITDA) | 3.7x - 5.0x | +66.7% |
Source: NIMBO, Dealsuite, KPMG, SECA, Practitioner Interviews // Niche Baseline: 2.5x
Baeckereien & Konditorei-Markt in Zug
Zug — bekannt für seinen Status als Crypto Valley, zahlreiche globale Hauptsitze, ein günstiges Steuerumfeld — stellt einen bedeutenden Markt für Baeckereien & Konditorei-Unternehmen in der Schweiz dar. Das lokale Geschäftsumfeld wird durch das Wirtschaftsprofil des Kantons geprägt und bietet besondere Chancen für Käufer und Verkäufer in dieser Nische.
Aktuelle EBITDA-Multiplikatoren für Baeckereien & Konditorei-Unternehmen liegen zwischen 2.0 - 3.0x (steuerlich) und 2.5 - 4.5x (Transaktion), was eine begrenzte Arbitrage-Möglichkeit widerspiegelt. Der Branchentrend ist Declining, getrieben durch: Hoher Nachfolgedruck, Handwerkspramie, Coop/Migros-Bedrohung. Dies positioniert Zug als bemerkenswerten Markt im breiteren Tourismus & Gastronomie-Sektor.
Zug — Wirtschaft im Überblick
- Gewinnsteuer 2026
- 11,71%
- Rang 2/26
- Unternehmen 2024
- 19'922
- 99,6% KMU
- Arbeitslosigkeit
- 2,8%
- SECO, Aug. 2026
- Medianlohn
- CHF 7'092
- /Monat, Zentralschweiz 2024
- Risiko VR-Lähmung
- 22,7%
- der revisionspflichtigen Firmen
Warum Baeckereien & Konditorei in Zug?
Im Kanton Zug zählte die Branche Nahrungsmittel, Getränke & Tabak 2024 105 Arbeitsstätten und 1'303 Beschäftigte, 1,0% aller Beschäftigten im Kanton (0,6× ihr Anteil in der Schweiz). Quelle: BFS STATENT.
- Tiefster Einkommenssteuer-Höchstsatz der Schweiz (21,90%) und zweittiefste Gewinnsteuerbelastung (11,71%) im KPMG-Vergleich 2026
- Zweithöchstes BIP pro Kopf aller Kantone (CHF 192'958 im Jahr 2022) und das stärkste Beschäftigungswachstum seit 2019 (+15,1%)
- Dichte Basis an Hauptsitzen und Unternehmensdiensten: Stellen in Recht, Beratung, Ingenieurwesen und F&E erreichen das 1,6-Fache des nationalen Anteils
Steuerliche Auswirkung auf die Bewertung
Die maximale effektive Gewinnsteuerbelastung im Kanton Zug beträgt 2026 11,71% (KPMG), Rang 2 von 26 Kantonen (1 = tiefster Satz). Von CHF 100 Gewinn vor Steuern bleiben CHF 88,29; das fliesst direkt in die Cashflows nach Steuern, die ein Käufer im Bereich Baeckereien & Konditorei bezahlt.
FAQ: Baeckereien & Konditorei in Zug
Wie viele Baeckereien & Konditorei-Unternehmen gibt es in Zug?
Gemäss BFS STATENT 2024 zählte Zug in der Branche Nahrungsmittel, Getränke & Tabak 105 Arbeitsstätten mit 1'303 Beschäftigten (1,0% aller Beschäftigten im Kanton).
Wie hoch ist die Gewinnsteuer in Zug?
Gemäss KPMG «Clarity on Swiss Taxes 2026» beträgt die maximale effektive Gewinnsteuerbelastung in Zug (Bund, Kanton und Gemeinde zusammen) 11,71% (2025: 11,85%): Rang 2 von 26, gezählt ab dem tiefsten Satz (Schweizer Durchschnitt: 14,43%). Der maximale Einkommenssteuersatz für Alleinstehende inklusive Bundessteuer liegt bei 21,90%: der tiefste Wert der 26 Kantone (Durchschnitt: 33,04%).
Was sind die Baeckereien & Konditorei-Bewertungsmultiplikatoren in Zug?
Aktuelle statutarische EBITDA-Multiplikatoren fuer Baeckereien & Konditorei liegen bei 2.0 - 3.0x. Transaktionsbasierte Multiplikatoren bei 2.5 - 4.5x. Diese werden durch das Steuerumfeld in Zug beeinflusst.
Wie sieht die Unternehmensnachfolge in Zug aus?
Die nationale ValIndex-Studie zur Handlungsunfähigkeit von Verwaltungsräten (Juni 2026) umfasst 1'997 revisionspflichtige Unternehmen mit Sitz im Kanton Zug. Bei 453 davon (22,7%) könnte nach dem Tod der hauptzeichnungsberechtigten Person niemand mehr rechtsgültig für das Unternehmen unterzeichnen: der 9.-höchste Anteil der 26 Kantone (Schweiz: 32%). Von 1'127 substanziellen GmbH mit Sitz im Kanton gehören 45,9% einer einzigen Person (der zweittiefste Anteil der 26 Kantone; Schweiz: 55,5%), so die ValIndex-Eigentümerstudie vom Juli 2026.
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