BRANCHENREPORTSEPTEMBER 2026
ValIndex Intelligence · Alain Walder, M.A. HSG|Daten per 2026-09|12 Quellen zitiert
Distribution & Grosshandel

Lebensmittel- & Getränkevertrieb

Laut der Val-Index-Analyse der Schweizer Handelsregisterdaten umfasst der Schweizer Sektor lebensmittel- & getränkevertrieb 2 735 Unternehmen, 36 157 Mitarbeitende. (Daten per 2026-09.) Dieser Bericht deckt SWOT-Analyse, Kostenstruktur-Benchmarks, Schlüsselakteure, Nachfolgekontext und regionale Cluster in allen 26 Kantonen ab.

Bewertungsüberblick
Deal-Multiplikator (EBITDA)
4.5 - 7.0×
Markttrend
Stabil

Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.

Wichtigste Erkenntnisse
  • Deal-Multiplikatoren: 4.5 - 7.0× EBITDA (Trend: stabil)
  • Aktive Unternehmen: 2 735
  • Top-Trend: Eine Gruppe hat das Liefergeschäft übernommen

1.0Marktüberblick

2 735
Unternehmen im Grosshandel mit Nahrungs- und Genussmitteln sowie deren Handelsvermittlung (NOGA 4617 und 463) im Jahr 2024, gegenüber 2 935 im Jahr 2019 und 2 805 im Jahr 2011 (BFS STATENT). Die Klasse gliedert sich in 664 sonstige spezialisierte Nahrungsmittelgrosshändler, 654 Wein- und Spirituosenhändler, 422 Grosshändler ohne ausgeprägten Schwerpunkt, 295 für Obst und Gemüse, 186 für sonstige Getränke, 171 für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze, 116 für Fleisch, 105 für Milchprodukte, Eier und Speiseöle, 73 Handelsvermittler und 49 für Zucker, Süsswaren und Backwaren. Die «über 2 000 Anbieter» der Ausgabe vom Februar 2026 hatten keine Quelle.
36 157
Beschäftigte im Lebensmittel- und Getränkegrosshandel im Jahr 2024, entsprechend 31 195 Vollzeitäquivalenten; die Beschäftigung liegt 2,1% über 2019, während die Zahl der Unternehmen im gleichen Zeitraum um 6,8% sank (BFS STATENT). Die Vollzeitäquivalente pro Unternehmen stiegen von 10,1 im Jahr 2011 auf 11,4 im Jahr 2024. Die rund 25 000 Beschäftigten der Ausgabe vom Februar 2026 hatten keine Quelle und wurden zurückgezogen.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 2 735 Lebensmittel- & Getränkevertrieb-Unternehmen — Unternehmen im Grosshandel mit Nahrungs- und Genussmitteln sowie deren Handelsvermittlung (NOGA 4617 und 463) im Jahr 2024, gegenüber 2 935 im Jahr 2019 und 2 805 im Jahr 2011 (BFS STATENT). Die Klasse gliedert sich in 664 sonstige spezialisierte Nahrungsmittelgrosshändler, 654 Wein- und Spirituosenhändler, 422 Grosshändler ohne ausgeprägten Schwerpunkt, 295 für Obst und Gemüse, 186 für sonstige Getränke, 171 für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze, 116 für Fleisch, 105 für Milchprodukte, Eier und Speiseöle, 73 Handelsvermittler und 49 für Zucker, Süsswaren und Backwaren. Die «über 2 000 Anbieter» der Ausgabe vom Februar 2026 hatten keine Quelle..

2.0Branchenüberblick

Marktumfang

Der Lebensmittel- und Getränkegrosshandel ist die Handelsstufe zwischen Produzenten und den Läden, Küchen und Institutionen, die die Ware verkaufen oder servieren. Das Bundesamt für Statistik zählte 2024 im Grosshandel mit Nahrungs- und Genussmitteln samt Handelsvermittlung 2 735 Unternehmen mit 36 157 Beschäftigten und 31 195 Vollzeitäquivalenten. Die grössten Klassen sind der sonstige spezialisierte Nahrungsmittelgrosshandel mit 664 Unternehmen und 6 577 Beschäftigten, Wein und Spirituosen mit 654 und 3 714 sowie der Grosshandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt mit 422 Unternehmen, aber 11 290 Beschäftigten — fast ein Drittel der Stellen der Branche in 15% ihrer Unternehmen.

3.0Branchen-Check (SWOT)

Grösste ChanceKonsolidierung ist möglich und erprobt
Grösstes RisikoZahlungsausfälle bei Kunden
Interne Faktoren
Stärken5
  • Die Beschäftigung hielt der Konsolidierung stand: 36 157 Personen im Lebensmittel- und Getränkegrosshandel 2024, 2,1% mehr als 2019, in 6,8% weniger Unternehmen (BFS STATENT)
Schwächen5
  • Die Zahl der Unternehmen sinkt weiter: 2 735 Lebensmittel- und Getränkegrosshändler im Jahr 2024 gegenüber 2 935 im Jahr 2019
Externe Faktoren
Chancen5
  • Konsolidierung ist möglich und erprobt: Die Transgourmet Schweiz übernahm 2024 fünf Gesellschaften, die SPAR Handels AG verzeichnet acht Übernahmen
Risiken4
  • Zahlungsausfälle bei Kunden: Die Konkurse im Gastgewerbe stiegen von Januar bis November 2025 um 45% (Dun & Bradstreet)
Branchenausblick
DefensivAusgeglichenWachstum
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8.0Regionale Cluster

Zürich

Zürich zählt 411 Lebensmittel- und Getränkegrosshändler mit 7 784 Beschäftigten, 15% der Unternehmen der Branche und mehr als ein Fünftel ihrer Stellen. Die durchschnittliche Grösse beträgt 16,5 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen gegenüber 11,4 im Landesmittel. Die Volg Konsumwaren AG ist in Winterthur eingetragen, und 57 Unternehmen des Kantons gehören zur Klasse ohne ausgeprägten Schwerpunkt, die hier allein 3 679 Personen beschäftigt (BFS STATENT, 2024).

Waadt und Genf

Waadt und Genf zählen zusammen 531 Unternehmen mit 6 436 Beschäftigten, die grösste Konzentration nach Zürich. Die Demaurex & Cie S.A., die die Märkte Aligro und CC Aligro führt, ist in Chavannes-près-Renens eingetragen. Die durchschnittliche Grösse beträgt 12,6 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen in der Waadt und 8,3 in Genf — ein Handel mittlerer und kleiner Häuser mit vielen Weinhändlern.

Basel und Aargau

Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau zählen 235 Unternehmen mit 7 281 Beschäftigten und damit die höchste Beschäftigung pro Unternehmen aller Regionen dieses Berichts. Basel-Stadt allein hat 35 Unternehmen mit 3 014 Beschäftigten, 78 Vollzeitäquivalente je Unternehmen, und die Transgourmet Schweiz AG ist dort eingetragen. Die 124 Aargauer Unternehmen beschäftigen 3 250 Personen, und die Feldschlösschen Getränke AG ist in Rheinfelden eingetragen.

Bern und Zentralschweiz

Bern und Luzern zählen zusammen 313 Unternehmen mit 5 017 Beschäftigten. Die Pistor AG und die Bataillard AG sind in Rothenburg eingetragen, die frigemo ag und die Mérat AG in Bern, und die Transgourmet Schweiz führt ihren Betrieb von Moosseedorf aus. Luzern kommt auf durchschnittlich 16,3 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen, Bern auf 11,6.

Ostschweiz

St. Gallen und Thurgau zählen 198 Unternehmen mit 2 971 Beschäftigten, und die 81 Thurgauer Unternehmen kommen im Schnitt auf 18,2 Vollzeitäquivalente. Die SPAR Handels AG und die TopCC AG sind in Gossau eingetragen, und Pistor eröffnete 2025 ein Verteilzentrum in Sennwald. Graubünden kommt mit 67 Unternehmen und 595 Beschäftigten dazu.

Tessin

Das Tessin zählt 292 Grosshändler, mehr als Bern, die zusammen aber nur 1 485 Personen beschäftigen. Das sind 4,4 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen, der tiefste Durchschnitt des Landes, was eher auf kleine Import- und Handelsbetriebe als auf Lieferbetriebe hindeutet. Transgourmet legte sein Tessiner Liefergeschäft im September 2025 mit Saviva zusammen.

Quellen

ValIndex Intelligence · Alain Walder, M.A. HSG|Daten per 2026-09|12 Quellen zitiert

9.0Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Schweizer Lebensmittel- und Getränkegrosshändler wert?

Ein Schweizer Lebensmittel- und Getränkegrosshändler wird steuerlich (statutarisch) mit 3,5 - 5,0× EBITDA und in tatsächlichen Transaktionen mit 4,5 - 7,0× EBITDA bewertet. Die Spanne zwischen statutarischen und Transaktionsmultiplikatoren ist eine Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer. Der Markttrend gilt als stabil, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne, in einer Branche, die zwischen 2019 und 2024 6,8% ihrer Unternehmen verlor, während die Beschäftigung um 2,1% zunahm. Über den Multiplikator entscheidet die Haltbarkeit der Marge: exklusive Import- oder Vertretungsrechte, die einen Eigentümerwechsel überstehen, ein Kundenbuch, das nicht auf ein oder zwei Gruppen konzentriert ist, ein Lager und Kühlhaus, das nicht sofort ersetzt werden muss, und Forderungen, die in einer Branche eingehen, deren Konkurse in den ersten elf Monaten 2025 um 45% stiegen.

Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Schweizer Lebensmittelgrosshändlers?

Zu den wichtigsten Bewertungstreibern zählen: Die Beschäftigung hielt der Konsolidierung stand: 36 157 Personen im Lebensmittel- und Getränkegrosshandel 2024, 2,1% mehr als 2019, in 6,8% weniger Unternehmen (BFS STATENT); Die Grösse liegt bei wenigen Gruppen: Coops Bereich Grosshandel und Produktion setzte 2025 CHF 17,2 Milliarden um. Bewertungsmindernd wirken: Die Zahl der Unternehmen sinkt weiter: 2 735 Lebensmittel- und Getränkegrosshändler im Jahr 2024 gegenüber 2 935 im Jahr 2019; Der Getränkegrosshandel schrumpft doppelt: 840 Unternehmen mit 6 461 Beschäftigten im Jahr 2024 gegenüber 882 mit 7 497 im Jahr 2011. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 4.5 - 7.0× EBITDA, die tatsächlichen Preise variieren jedoch deutlich je nach Kundenkonzentration, Managementqualität, Umsatzstabilität und geografischer Reichweite in den 26 Schweizer Kantonen.

Wie viele Lebensmittel- und Getränkegrosshändler gibt es in der Schweiz?

Das Bundesamt für Statistik zählte 2024 im Grosshandel mit Nahrungs- und Genussmitteln samt Handelsvermittlung 2 735 Unternehmen mit 36 157 Beschäftigten und 31 195 Vollzeitäquivalenten (BFS STATENT). Sie gliedern sich in 664 sonstige spezialisierte Nahrungsmittelgrosshändler, 654 Wein- und Spirituosenhändler, 422 Grosshändler ohne ausgeprägten Schwerpunkt, 295 für Obst und Gemüse, 186 für sonstige Getränke, 171 für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze, 116 für Fleisch, 105 für Milchprodukte, Eier und Speiseöle, 73 Handelsvermittler und 49 für Zucker, Süsswaren und Backwaren. Zürich zählt die meisten Unternehmen (411), vor der Waadt (302), dem Tessin (292), Genf (229), Bern (193) und dem Wallis (147). Die «über 2 000 Anbieter» und rund 25 000 Beschäftigten der Ausgabe vom Februar 2026 hatten keine Quelle.

Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Lebensmittelgrosshandel aus?

Keine veröffentlichte Statistik misst das Alter der Inhaber Schweizer Lebensmittelgrosshändler oder wie viele ohne Nachfolger sind. Das durchschnittliche Inhaberalter von 62 Jahren, die Nachfolgequote von rund 18% und die «über 2 000 Familienbetriebe» der Ausgabe vom Februar 2026 hatten keine Quelle und wurden zurückgezogen, ebenso deren EBITDA-Spanne von 2-4%. Das Handelsregister zeigt, was mit diesen Gesellschaften tatsächlich geschieht: Die Transgourmet Schweiz übernahm 2024 fünf davon, die SPAR Handels AG führt acht Übernahmen, die Feldschlösschen Getränke AG dreizehn, die Demaurex & Cie übernahm 2018 die CCA Angehrn AG, frigemo 2022 die Berger SA und 2025 die CFD SA, Bataillard 2017 die Vimaco AG und Mérat die Tipesca SA. Die Statistik zeigt dieselbe Bewegung: 200 Unternehmen weniger als 2019, aber 2,1% mehr Beschäftigte und 11,4 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen gegenüber 10,1 im Jahr 2011. Für einen Käufer entscheiden über den Preis die Fragen, wie viel der Bruttomarge an Import- oder Vertretungsverträgen hängt, die bei einem Eigentümerwechsel gekündigt werden können, wie konzentriert das Kundenbuch ist, wie lange der Mietvertrag für das Lager läuft und wann Kühlhaus und Flotte zuletzt erneuert wurden, wie schnell die Forderungen in einer Branche eingehen, deren Konkurse in den ersten elf Monaten 2025 um 45% stiegen, und wie viel Ware mit Haltbarkeitsrisiko am Lager liegt. Transaktionsmultiplikatoren liegen in der Branche typischerweise bei 4.5 - 7.0× EBITDA.

Was sind die wichtigsten Trends im Schweizer Lebensmittel- und Getränkegrosshandel?

Vier Trends prägen den Sektor 2026: (1) Eine Gruppe hat das Liefergeschäft übernommen — Die Transgourmet Schweiz AG übernahm 2024 die D-Food AG, MultiFood SA, DMFD SA und Saviva AG, vier der fünf Übernahmen, die das Handelsregister für dieses eine Jahr verzeichnet. (2) Die Detailhandelsbelieferung behält eigene Grosshändler — Die SPAR Handels AG in Gossau, die unabhängige Detaillisten beliefert, verzeichnet in ihrem Registereintrag acht übernommene Gesellschaften, die meisten aus der Schnellmann-Gruppe. (3) Weniger Firmen im Frischbereich, kleinere bei den Getränken — Der Grosshandel mit Obst und Gemüse, Fleisch und Milchprodukten zählte 2024 516 Unternehmen mit 9 773 Beschäftigten, gegenüber 649 Unternehmen mit 9 088 Beschäftigten im Jahr 2011, also 11,9 Vollzeitäquivalente pro Unternehmen damals gegenüber 16,3 heute. (4) Die Lieferanten investieren, den Kunden bricht der Umsatz weg — Pistor steigerte den Umsatz 2025 um 3,7% auf CHF 857,8 Millionen, eröffnete ein Verteilzentrum in Sennwald, nahm sieben Elektro-Lastwagen in Betrieb und baute den Marktplatz Mercanto auf 77 000 Artikel aus.

Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Schweizer Lebensmittelgrosshändlers?

Die wichtigsten Akquisitionsrisiken sind: (1) Zahlungsausfälle bei Kunden: Die Konkurse im Gastgewerbe stiegen von Januar bis November 2025 um 45% (Dun & Bradstreet); (2) Auch auf der anderen Seite des Tisches ist die Nachfragemacht konzentriert, mit CHF 11,9 Milliarden Umsatz der Transgourmet-Gruppe im Jahr 2025; (3) Die Mengen folgen Gästen und Mahlzeiten: Die Logiernächte sanken im 1. Halbjahr 2026 um 0,7% nach dem Rekord von 43,9 Millionen im Jahr 2025. Käufer sollten Kundenkonzentration, regulatorische Compliance und Schlüsselpersonen-Abhängigkeiten sorgfältig prüfen. Deal-Multiplikatoren von 4.5 - 7.0× EBITDA können bei erhöhtem Risikoprofil abschlägig ausfallen.

Wie sieht die typische Kostenstruktur eines Schweizer Lebensmittelgrosshändlers aus?

Eine indikative Kostenaufteilung für einen Schweizer Lebensmittel- und Getränkegrosshändler ist: Wareneinkauf (Lebensmittel, Getränke, Non-Food): 78%, Personal (Lager, Fahrdienst, Verkauf, Verwaltung): 10%, Transport und Flotte (Fahrzeuge, Treibstoff, Kühlkette): 4%, Lager und Liegenschaften (Miete, Kälte, Energie): 3%, IT, Marketing und Verwaltung: 2%, Abschreibungen und Unterhalt: 1%, Betriebsmarge (EBITDA): 2%. Indikative Aufteilung für einen Grosshändler, der einkauft, lagert und liefert statt zu produzieren. Die Ausgabe vom Februar 2026 nannte EBITDA-Margen von 2-4%, 4-6% für Spezialisten mit Eigenmarken und einen Aufschlag von 2-3 Prozentpunkten bei Transport und Energie für Kühlkettenbetriebe, nichts davon auf eine Quelle zurückführbar; diese Zahlen wurden zurückgezogen. Der einzige veröffentlichte Anhaltspunkt in dieser Nische ist Pistor: Der Gewinn von CHF 26,2 Millionen bei einem Umsatz von CHF 857,8 Millionen im Jahr 2025 entspricht 3,1% des Umsatzes nach Abschreibungen, Zinsen und Steuern. Der Warenanteil unterscheidet den Handel von der Produktion: Coops Bereich Grosshandel und Produktion setzte 2025 CHF 17,2 Milliarden um, davon CHF 4,9 Milliarden die Bell Food Group als Produzentin. Für einen Käufer ist die Bruttomarge nach Warengruppen die erste zu prüfende Zahl, denn Lieferantenrückvergütungen und exklusive Vertretungsrechte stecken darin, und beide können mit der Gesellschaft den Besitzer wechseln.

Wo sind die Schweizer Lebensmittelgrosshändler konzentriert?

Die Schweizer Lebensmittel- und Getränkegrosshändler konzentrieren sich auf sechs Regionen: (1) Zürich — Zürich zählt 411 Lebensmittel- und Getränkegrosshändler mit 7 784 Beschäftigten, 15% der Unternehmen der Branche und mehr als ein Fünftel ihrer Stellen. (2) Waadt und Genf — Waadt und Genf zählen zusammen 531 Unternehmen mit 6 436 Beschäftigten, die grösste Konzentration nach Zürich. (3) Basel und Aargau — Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau zählen 235 Unternehmen mit 7 281 Beschäftigten und damit die höchste Beschäftigung pro Unternehmen aller Regionen dieses Berichts. (4) Bern und Zentralschweiz — Bern und Luzern zählen zusammen 313 Unternehmen mit 5 017 Beschäftigten. (5) Ostschweiz — St. Gallen und Thurgau zählen 198 Unternehmen mit 2 971 Beschäftigten, und die 81 Thurgauer Unternehmen kommen im Schnitt auf 18,2 Vollzeitäquivalente. (6) Tessin — Das Tessin zählt 292 Grosshändler, mehr als Bern, die zusammen aber nur 1 485 Personen beschäftigen. Die Beschäftigung pro Unternehmen variiert stärker als die Zahl der Unternehmen: 78 Vollzeitäquivalente in Basel-Stadt, 16,5 in Zürich und 4,4 im Tessin, gegenüber 11,4 landesweit.

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