1.0Marktüberblick
- 1 616
- Versand- und Internet-Detailhändler 2024 (BFS STATENT, NOGA 47.91). Onlineshops von Ladenhändlern und Marktplätze werden in anderen Klassen gezählt; erfasst sind nur reine Online- und Versandhändler.
- 5 846
- Beschäftigte dieser Betriebe 2024 (BFS STATENT), 4 396 Vollzeitäquivalente; rund 3,6 Beschäftigte je Betrieb.
- +6%
- Wachstum der Schweizer Onlinekäufe 2025 auf CHF 15,8 Mrd. (HANDELSVERBAND.swiss, NIQ/GfK). Die Beschäftigung bei reinen Online- und Versandhändlern sank 2024 um 4,7% und liegt 38,7% unter dem Höchststand von 2021 (BFS STATENT).
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 1 616 E-Commerce & Online-Handel-Unternehmen — Versand- und Internet-Detailhändler 2024 (BFS STATENT, NOGA 47.91). Onlineshops von Ladenhändlern und Marktplätze werden in anderen Klassen gezählt; erfasst sind nur reine Online- und Versandhändler..
2.0Branchenüberblick
Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kauften 2025 online Waren für CHF 15,8 Mrd., 6% mehr als 2024: CHF 13,0 Mrd. bei Schweizer Händlern und CHF 2,8 Mrd. direkt im Ausland (HANDELSVERBAND.swiss, NIQ/GfK mit der Post). Heimelektronik ist mit 28% des Onlineumsatzes die grösste Kategorie (+11%), gefolgt von Fashion (16%), Home & Living (15%) und Food (10%). Dreizehn der 30 grössten Onlineshops sind Marktplätze.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Hohe Kaufkraft und hohe Onlineausgaben
- Kleiner, viersprachiger Markt mit hohen Kosten→ §5.0
- Marktplatzmodelle mit Sortimenten von Drittanbietern
- Asiatische Plattformen mit rund 20 Millionen Kleinpaketen pro Jahr
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Firmenbewertung E-Commerce & Online-Handel Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 4.0 - 6.0×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 5.0 - 8.0×
- Markttrend
- Stabil
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Zürich
347 Versand- und Internet-Detailhändler mit 1 493 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT); Digitec Galaxus und Zalando Switzerland haben hier ihren Sitz.
Westschweiz
315 Betriebe mit 1 580 Beschäftigten, am meisten aller Regionen; die Waadt allein zählt 1 206. QoQa hat ihren Sitz in Bussigny und Nespresso in Vevey.
Ostschweiz
244 Betriebe mit 518 Beschäftigten.
Nordwestschweiz
229 Betriebe mit 547 Beschäftigten; Brack.Alltron hat ihren Sitz in Mägenwil und Manor in Basel.
Zentralschweiz
216 Betriebe mit 905 Beschäftigten.
Bern und Solothurn
184 Betriebe mit 650 Beschäftigten; die Post hat ihren Sitz in Bern.
Tessin
81 Betriebe mit 153 Beschäftigten.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein E-Commerce-Unternehmen in der Schweiz wert?
Die Multiplikatorentabelle von ValIndex setzt Schweizer E-Commerce bei 5,0–8,0× EBITDA in Transaktionen und 4,0–6,0× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Shops mit eigenen Marken, treuer Kundschaft und guten Margen liegen am oberen Ende; Wiederverkäufer von Standardprodukten, die von bezahlter Suche abhängen, am unteren.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer Onlineshops?
Käufer bewerten: (1) die Bruttomarge; (2) Stammkundschaft und die Kosten der Neukundengewinnung; (3) eigene Marken oder exklusive Sortimente; (4) Effizienz der Logistik und Retourenquoten; (5) die Abhängigkeit von Marktplätzen und bezahlter Suche; (6) die Qualität des Lagers.
▶Wie gross ist der Schweizer E-Commerce-Markt?
Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kauften 2025 online Waren für CHF 15,8 Mrd., 6% mehr als 2024, davon CHF 13,0 Mrd. bei Schweizer Händlern (HANDELSVERBAND.swiss). Das BFS zählt 1 616 reine Versand- und Internet-Detailhändler mit 5 846 Beschäftigten (2024).
▶Welches sind die wichtigsten Schweizer Onlinehändler?
Zu den führenden Akteuren gehören Digitec Galaxus in Zürich, Brack.Alltron in Mägenwil, QoQa in Bussigny, Zalando Switzerland in Zürich, Nespresso in Vevey und Manor in Basel; die Post in Bern stellt die meisten Pakete zu.
▶Was sind die wichtigsten Trends im Schweizer E-Commerce?
Fünf Trends: (1) Online wächst weiter um 6%; (2) langsameres Wachstum der Auslandskäufe; (3) der Marktführer Digitec Galaxus zieht davon; (4) Bereinigung bei kleinen Onlineshops; (5) die Paketmengen wachsen wieder.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Schweizer Onlineshops?
Die Hauptrisiken sind: (1) die Abhängigkeit von bezahlter Suche und Marktplätzen; (2) dünne Margen und Preiskonkurrenz durch ausländische Plattformen; (3) steigende Zustell- und Retourenkosten; (4) alternde Lager; (5) die Abhängigkeit vom Inhaber. Die Due Diligence sollte Margen nach Kategorie, Kundenkohorten, Verkehrsquellen, Lager und Logistikverträge prüfen.
▶Wie viel kaufen Schweizer Konsumenten bei ausländischen Onlineshops?
Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kauften 2025 Waren für CHF 2,8 Mrd. direkt bei ausländischen Onlinehändlern, 8% mehr als 2024 nach +18% im Vorjahr; rund 20 Millionen Kleinpakete pro Jahr kommen aus Asien (HANDELSVERBAND.swiss).
▶Wo sind die Schweizer Onlinehändler angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024 hat Zürich am meisten Versand- und Internet-Detailhändler (347, mit 1 493 Beschäftigten), gefolgt von der Westschweiz (315; 1 580), der Ostschweiz (244; 518), der Nordwestschweiz (229; 547), der Zentralschweiz (216; 905), Bern und Solothurn (184; 650) und dem Tessin (81; 153).