1.0Marktüberblick
- 4 687
- Sanitärinstallationsbetriebe 2024 (BFS STATENT: 944 Sanitärinstallateure, 812 Betriebe für Sanitär und Spenglerei und 2 931 für Sanitär und Heizung, NOGA 43.22.01–03).
- 31 329
- Beschäftigte in der Sanitärinstallation 2024 (BFS STATENT), 28 448 Vollzeitäquivalente; 20 400 davon arbeiten in Betrieben für Sanitär und Heizung.
- +0,7%
- Wachstum der Beschäftigten von 2020 (31 104) bis 2024 (31 329), BFS STATENT; 2024 lag 0,5% unter 2023. Die Zahl der Betriebe stieg im selben Zeitraum um 2,3%.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 4 687 Sanitaerinstallation & Rohrleitungsbau-Unternehmen — Sanitärinstallationsbetriebe 2024 (BFS STATENT: 944 Sanitärinstallateure, 812 Betriebe für Sanitär und Spenglerei und 2 931 für Sanitär und Heizung, NOGA 43.22.01–03)..
2.0Branchenüberblick
Sanitärinstallateure erstellen und unterhalten die Wasser-, Abwasser- und Sanitäranlagen der Schweizer Gebäude — Leitungen, Bäder, Küchen, Trinkwasserinstallationen — und die meisten installieren auch Heizungen. 2024 zählte das BFS 4 687 Sanitärbetriebe mit 31 329 Beschäftigten (STATENT). Die mit Abstand grösste Gruppe, 2 931 Betriebe mit 20 400 Beschäftigten, verbindet Sanitär und Heizung; 944 Betriebe machen nur Sanitärarbeiten und 812 verbinden sie mit Spenglerei. Die Beschäftigung ist seit 2020 stabil (+0,7%), während die Zahl der Betriebe um 2,3% wuchs; die Betriebe werden im Schnitt leicht kleiner (6,1 Beschäftigte).
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Unverzichtbare, regulierte Arbeit an Wasser- und Heizanlagen
- Stagnierende Beschäftigung seit 2020 und Mangel an Installateuren
- Heizungsersatz: ein Drittel der Wohngebäude heizt noch mit Öl→ §4.0
- Mangel an Fachkräften und Lernenden
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Firmenbewertung Sanitaerinstallation & Rohrleitungsbau Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 3.0 - 4.5×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 4.0 - 6.5×
- Markttrend
- Stabil
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Westschweiz
1 324 Sanitärbetriebe mit 9 067 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), die meisten aller Regionen.
Bern und Solothurn
687 Betriebe mit 4 370 Beschäftigten; Sanitas Troesch hat ihren Sitz in Bern, Nussbaum in Olten.
Ostschweiz
672 Betriebe mit 4 398 Beschäftigten; Geberit (Rapperswil-Jona) und Hälg & Co. (St. Gallen) haben ihren Sitz im Kanton St. Gallen.
Nordwestschweiz
645 Betriebe mit 3 891 Beschäftigten, im Schnitt die kleinsten (6,0 pro Betrieb).
Zürich
621 Betriebe mit 4 516 Beschäftigten; Meier Tobler hat ihren Sitz in Schwerzenbach.
Zentralschweiz
427 Betriebe mit 3 262 Beschäftigten, im Schnitt die grössten (7,6 pro Betrieb).
Tessin
299 Betriebe mit 1 825 Beschäftigten.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein Sanitärunternehmen in der Schweiz wert?
Die ValIndex-Multiplikatorentabelle setzt das Schweizer Sanitärgewerbe bei 4,0–6,5× EBITDA in Transaktionen und 3,0–4,5× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Betriebe mit Serviceverträgen, Kaderteam und Heizungs-Know-how liegen am oberen Ende; kleine, vom Inhaber abhängige Betriebe tiefer.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer Sanitärbetriebs?
Käufer bewerten: (1) wiederkehrende Service- und Wartungsumsätze; (2) Zahl und Alter der qualifizierten Installateure; (3) ob der Betrieb auch Heizungen installiert; (4) den Kundenmix aus Verwaltungen, Privaten und Generalunternehmen; (5) den Auftragsbestand; (6) die Abhängigkeit vom Inhaber.
▶Wie gross ist das Schweizer Sanitärgewerbe?
2024 zählte das BFS 4 687 Sanitärbetriebe mit 31 329 Beschäftigten (28 448 Vollzeitäquivalente). 2 931 davon, mit 20 400 Beschäftigten, verbinden Sanitär und Heizung. Die Beschäftigung liegt 0,7% über 2020.
▶Welches sind die wichtigsten Unternehmen der Schweizer Sanitärtechnik?
Zu den Lieferanten gehören Geberit (Rapperswil-Jona), R. Nussbaum (Olten), der Grosshändler Meier Tobler (Schwerzenbach) und der Badhändler Sanitas Troesch (Bern). Unter den Installateuren ist Hälg & Co. (St. Gallen) durch Übernahmen regionaler Sanitär- und Heizungsbetriebe gewachsen.
▶Was sind die wichtigsten Trends im Schweizer Sanitärgewerbe?
Fünf Trends: (1) stabile Beschäftigung bei mehr Betrieben; (2) wachsende Renovation, mit 3,5% höheren Bauinvestitionen 2025; (3) Heizungsersatz, mit 20 097 geförderten Ersätzen 2025; (4) verhaltenes Wachstum der Schweizer Lieferanten; (5) regionale Installateurgruppen, die Betriebe kaufen.
▶Was sind die grössten Risiken beim Kauf eines Schweizer Sanitärbetriebs?
Die grössten Risiken sind: (1) Verlust wichtiger Installateure; (2) an den Inhaber gebundene Kundenbeziehungen; (3) Garantieansprüche bei Wasserschäden; (4) Abhängigkeit von wenigen Generalunternehmen; (5) Änderungen bei Heizungs-Fördergeldern. Die Due Diligence sollte Serviceverträge, Altersstruktur, Garantierückstellungen und Auftragsbestand prüfen.
▶Wie wirkt sich der Heizungsersatz auf Schweizer Sanitärbetriebe aus?
Betriebe für Sanitär und Heizung ersetzen Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen. Ende 2025 wurde ein Drittel der 1,8 Mio. Wohngebäude noch mit Öl und 17% mit Gas beheizt, und das Gebäudeprogramm förderte 2025 20 097 Ersätze, 82% durch Wärmepumpen. Das gibt Betrieben, die beides anbieten, stetige Arbeit.
▶Wo sind die Schweizer Sanitärbetriebe angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024: Die Westschweiz hat die meisten Betriebe (1 324, mit 9 067 Beschäftigten), gefolgt von Bern und Solothurn (687; 4 370), der Ostschweiz (672; 4 398), der Nordwestschweiz (645; 3 891), Zürich (621; 4 516), der Zentralschweiz (427; 3 262) und dem Tessin (299; 1 825).