1.0Marktüberblick
- 33 895
- Coiffeursalons (16 469), Kosmetiksalons (12 911) und sonstige Körperpflegebetriebe (4 515) 2024 (BFS STATENT, NOGA 96.02.01, 96.02.02 und 96.04.02). Fast alle sind Kleinstbetriebe.
- 53 614
- Beschäftigte in Coiffure, Kosmetik und Körperpflege 2024 (BFS STATENT), 35 271 Vollzeitäquivalente: im Schnitt 1,6 Personen je Betrieb. Die Beschäftigung liegt 22,2% über 2011.
- +2,9%
- Wachstum der Beschäftigung in den drei Klassen von 2020 bis 2024 (BFS STATENT); Kosmetiksalons wuchsen, während die Beschäftigung bei Coiffeuren um 2,0% sank.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 33 895 Schoenheitssalons & Friseursalons-Unternehmen — Coiffeursalons (16 469), Kosmetiksalons (12 911) und sonstige Körperpflegebetriebe (4 515) 2024 (BFS STATENT, NOGA 96.02.01, 96.02.02 und 96.04.02). Fast alle sind Kleinstbetriebe..
2.0Branchenüberblick
Coiffure und Kosmetik gehören zu den zersplittertsten Branchen der Schweiz. Das BFS zählte 2024 33 895 Betriebe mit 53 614 Beschäftigten (STATENT): 16 469 Coiffeursalons mit 29 684 Beschäftigten, 12 911 Kosmetiksalons mit 17 163 und 4 515 sonstige Körperpflegebetriebe mit 6 767. Der durchschnittliche Betrieb hat 1,6 Beschäftigte, der durchschnittliche Kosmetiksalon weniger als eine Vollzeitstelle. Die Zahl der Kosmetiksalons ist seit 2011 um 58,9% gestiegen, während die Beschäftigung bei Coiffeuren zwischen 2020 und 2024 um 2,0% sank; das Wachstum kommt also vor allem von neuen Ein-Personen-Studios.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Stabile, lokale Nachfrage
- Sehr kleine, vom Inhaber abhängige Betriebe
- Höherwertige Kosmetik- und Hautbehandlungen
- Viele neue Ein-Personen-Studios
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Firmenbewertung Schoenheitssalons & Friseursalons Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 1.5 - 2.5×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 2.0 - 3.5×
- Markttrend
- Stabil
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Westschweiz
8 961 Betriebe mit 13 717 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), am meisten aller Regionen.
Zürich
5 916 Betriebe mit 10 030 Beschäftigten; Coiffeur Saleh und Varibelle haben hier ihren Sitz.
Ostschweiz
4 770 Betriebe mit 7 135 Beschäftigten.
Bern und Solothurn
4 761 Betriebe mit 6 961 Beschäftigten.
Nordwestschweiz
4 321 Betriebe mit 6 584 Beschäftigten.
Zentralschweiz
3 117 Betriebe mit 6 036 Beschäftigten, im Schnitt die grössten (1,9 je Betrieb); GIDOR (Baar) und Hairstylist Pierre (Freienbach) haben hier ihren Sitz.
Tessin
2 049 Betriebe mit 3 151 Beschäftigten.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein Coiffeur- oder Kosmetiksalon in der Schweiz wert?
Die Multiplikatorentabelle von ValIndex setzt Schweizer Coiffeur- und Kosmetiksalons bei 2,0–3,5× EBITDA in Transaktionen und 1,5–2,5× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Weil die Kundschaft oft der Inhaberin folgt, werden viele kleine Salons kaum über dem Wert von Einrichtung und Kundenliste verkauft.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer Coiffeur- oder Kosmetiksalons?
Käufer bewerten: (1) Stammkundschaft und Terminbuch; (2) Angestellte, die bleiben; (3) Mietvertrag und Lage; (4) die Abhängigkeit von der Inhaberin; (5) den Produktverkauf; (6) die Einhaltung des GAV.
▶Wie gross ist die Schweizer Coiffure- und Kosmetikbranche?
Das BFS zählte 2024 33 895 Coiffure-, Kosmetik- und Körperpflegebetriebe mit 53 614 Beschäftigten: 16 469 Coiffeursalons, 12 911 Kosmetiksalons und 4 515 sonstige Körperpflegebetriebe.
▶Welches sind die wichtigsten Schweizer Coiffeurketten?
Ketten sind selten. GIDOR Coiffure (Baar) nennt 95 Filialen und 1 000 Mitarbeitende; weitere Unternehmen mit mehreren Salons sind Hairstylist Pierre (Freienbach), Coiffeur Saleh (Zürich) und Varibelle (Küsnacht). Ryf schloss nach der Insolvenz seine sieben Schweizer Salons.
▶Was sind die wichtigsten Trends in Coiffure und Kosmetik in der Schweiz?
Fünf Trends: (1) ein Boom kleiner Kosmetiksalons; (2) stagnierende Beschäftigung bei Coiffeuren; (3) steigende Mindestlöhne; (4) mehr Lohnkontrollen; (5) gemischte Bilanz der Ketten.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Schweizer Salons?
Die Hauptrisiken sind: (1) Kundschaft, die mit der Inhaberin oder einer Coiffeuse geht; (2) steigende Lohnkosten; (3) Mietbedingungen; (4) nicht bezahlte Löhne oder Beiträge nach GAV; (5) neue Billigkonkurrenz. Die Due Diligence sollte Kundschaft, Arbeitsverträge, Einhaltung der Mindestlöhne und Mietvertrag prüfen.
▶Wie hoch ist der Mindestlohn für Coiffeure in der Schweiz?
Gemäss dem bis 2027 allgemeinverbindlichen GAV verdient eine gelernte Coiffeuse (EFZ) 2026 mindestens CHF 4 160 im Monat in den ersten zwei Berufsjahren und CHF 4 360 ab dem dritten; 2027 steigen die Ansätze auf CHF 4 240 und CHF 4 460.
▶Wo sind die Schweizer Coiffeur- und Kosmetiksalons angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024 hat die Westschweiz am meisten Betriebe (8 961, mit 13 717 Beschäftigten), gefolgt von Zürich (5 916; 10 030), der Ostschweiz (4 770; 7 135), Bern und Solothurn (4 761; 6 961), der Nordwestschweiz (4 321; 6 584), der Zentralschweiz (3 117; 6 036) und dem Tessin (2 049; 3 151).