1.0Marktüberblick
- 795
- Hersteller von elektronischen Bauelementen, bestückten Leiterplatten, Kommunikationsgeräten sowie Mess- und Navigationsinstrumenten 2024 (BFS STATENT, NOGA 26.11, 26.12, 26.30 und 26.51), die Hardware-Basis von IoT und Embedded Systems. Embedded-Software-Firmen werden bei der Softwareentwicklung gezählt.
- 44 646
- Beschäftigte in diesen Klassen 2024 (BFS STATENT), 41 907 Vollzeitäquivalente: 23 254 bei elektronischen Bauelementen und 18 530 bei Mess- und Navigationsinstrumenten.
- -0,8%
- Veränderung der Beschäftigung 2024 (BFS STATENT); die Beschäftigung liegt wieder auf dem Stand von 2011, während die Zahl der Firmen um 14,7% gesunken ist.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 795 IoT & Eingebettete Systeme-Unternehmen — Hersteller von elektronischen Bauelementen, bestückten Leiterplatten, Kommunikationsgeräten sowie Mess- und Navigationsinstrumenten 2024 (BFS STATENT, NOGA 26.11, 26.12, 26.30 und 26.51), die Hardware-Basis von IoT und Embedded Systems. Embedded-Software-Firmen werden bei der Softwareentwicklung gezählt..
2.0Branchenüberblick
Die Schweizer IoT- und Embedded-Branche stützt sich auf eine starke Basis von Elektronik- und Sensorherstellern. Das BFS zählte 2024 795 Hersteller von elektronischen Bauelementen, Leiterplatten, Kommunikationsgeräten sowie Mess- und Navigationsinstrumenten mit 44 646 Beschäftigten (STATENT). Die Branche konsolidiert sich zu weniger, grösseren Firmen: Die Zahl der Betriebe ist seit 2011 um 14,7% gesunken, während die Beschäftigung unverändert ist, und die durchschnittliche Firma wuchs von 44,6 auf 52,7 Vollzeitäquivalente.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Sensor-, Mikrotechnik- und Positionierungs-Know-how von Weltrang
- Abhängigkeit von Exporten und dem starken Franken
- Sensoren für Kältemittel, Gesundheit und Luftqualität
- US-Zölle auf Schweizer Waren (15% nach 39%)
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Firmenbewertung IoT & Eingebettete Systeme Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 5.0 - 7.5×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 6.5 - 9.5×
- Markttrend
- Steigend
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Zürich
165 Betriebe mit 17 159 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), 38,4% des Schweizer Totals; Sensirion hat ihren Sitz in Stäfa, u-blox in Thalwil und Noser in Winterthur.
Nordwestschweiz
105 Betriebe mit 8 398 Beschäftigten, 80 je Betrieb.
Ostschweiz
109 Betriebe mit 6 559 Beschäftigten.
Westschweiz
159 Betriebe mit 5 867 Beschäftigten; das CSEM hat seinen Sitz in Neuenburg.
Zentralschweiz
84 Betriebe mit 3 438 Beschäftigten.
Bern und Solothurn
81 Betriebe mit 2 623 Beschäftigten; HMT Microelectronic hat ihren Sitz in Biel/Bienne.
Tessin
29 Betriebe mit 590 Beschäftigten.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein IoT- oder Embedded-Unternehmen in der Schweiz wert?
Die Multiplikatorentabelle von ValIndex setzt Schweizer IoT und Embedded Systems bei 6,5–9,5× EBITDA in Transaktionen und 5,0–7,5× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Firmen mit eigenen Produkten und Positionen in Lieferketten der Medizin oder Industrie liegen am oberen Ende; Auftragsfertiger am unteren.
▶Was bestimmt den Wert einer Schweizer Elektronik- oder Embedded-Firma?
Käufer bewerten: (1) eigene Produkte im Vergleich zu Auftragsarbeit; (2) die Diversifikation von Kunden und Märkten, einschliesslich des US-Risikos; (3) Entwicklungs-Know-how und Zertifizierungen; (4) den Auftragsbestand; (5) den Zustand der Produktionsanlagen; (6) die Abhängigkeit vom Gründer.
▶Wie gross ist die Schweizer IoT- und Embedded-Branche?
Das BFS zählte 2024 795 Hersteller von elektronischen Bauelementen, Leiterplatten, Kommunikationsgeräten sowie Mess- und Navigationsinstrumenten mit 44 646 Beschäftigten (STATENT). Embedded-Software-Firmen werden bei der Softwareentwicklung gezählt.
▶Welches sind die wichtigsten Schweizer IoT- und Embedded-Firmen?
Zu den führenden Firmen gehören Sensirion in Stäfa, u-blox in Thalwil, Noser Engineering in Winterthur, das CSEM in Neuenburg und HMT Microelectronic in Biel/Bienne.
▶Was sind die wichtigsten Trends bei IoT und Embedded Systems in der Schweiz?
Fünf Trends: (1) starkes Wachstum beim Sensorhersteller Sensirion; (2) die Übernahme von u-blox durch Advent; (3) US-Zölle, die die Exporte treffen; (4) KMU, die hinter grösseren Firmen zurückfallen; (5) Konsolidierung zu weniger, grösseren Firmen.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf einer Schweizer Elektronikfirma?
Die Hauptrisiken sind: (1) die Abhängigkeit von einem Kunden oder vom US-Markt; (2) Währungs- und Zollrisiken; (3) technologische Veralterung; (4) Schlüsselpersonenrisiken bei Ingenieuren; (5) alte Produktionsanlagen. Die Due Diligence sollte Auftragsbestand, Kundenkonzentration, Produkt-Roadmaps, Zertifizierungen und Investitionsbedarf prüfen.
▶Wie wirken sich US-Zölle auf Schweizer Elektronikhersteller aus?
Die Exporte der Schweizer Tech-Industrie in die USA sanken im dritten Quartal 2025 um 14,2%, nachdem die USA Zusatzzölle von 39% auf Schweizer Waren verhängt hatten; nach Verhandlungen wurden sie auf 15% gesenkt, doch der starke Franken bleibt ein Problem (Swissmem über das KMU-Portal des Bundes).
▶Wo sind die Schweizer Elektronik- und Embedded-Firmen angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024 hat Zürich am meisten Beschäftigte in der Elektronik- und Instrumentenherstellung (165 Betriebe, 17 159 Beschäftigte), gefolgt von der Nordwestschweiz (105; 8 398), der Ostschweiz (109; 6 559), der Westschweiz (159; 5 867), der Zentralschweiz (84; 3 438), Bern und Solothurn (81; 2 623) und dem Tessin (29; 590).