1.0Marktüberblick
- 8 691
- Betriebe der IT-Beratung (7 344), des Betriebs von Datenverarbeitungsanlagen für Dritte (54) und sonstiger IT-Dienstleistungen (1 293) 2024 (BFS STATENT, NOGA 62.02, 62.03 und 62.09). Programmierfirmen, Hosting und Telekommunikation werden in anderen Klassen gezählt und sind nicht enthalten.
- 61 216
- Beschäftigte dieser Betriebe 2024 (BFS STATENT), 53 880 Vollzeitäquivalente; rund 7,0 Beschäftigte je Betrieb.
- −2,9%
- Veränderung der Beschäftigung von 2023 bis 2024 (BFS STATENT), der erste Rückgang seit Jahren. Die Beschäftigung liegt noch 10,1% über 2020 und 32,1% über 2011.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 8 691 IT-Dienstleistungen & Managed Services-Unternehmen — Betriebe der IT-Beratung (7 344), des Betriebs von Datenverarbeitungsanlagen für Dritte (54) und sonstiger IT-Dienstleistungen (1 293) 2024 (BFS STATENT, NOGA 62.02, 62.03 und 62.09). Programmierfirmen, Hosting und Telekommunikation werden in anderen Klassen gezählt und sind nicht enthalten..
2.0Branchenüberblick
Das BFS zählte 2024 8 691 Betriebe der IT-Beratung und IT-Dienstleistungen mit 61 216 Beschäftigten (STATENT, NOGA 62.02, 62.03 und 62.09). Nach einem Jahrzehnt des Wachstums – die Beschäftigung stieg von 2011 bis 2023 um 32,1% – baute die Branche 2024 2,9% der Stellen ab, und die Zahl der Betriebe sank leicht. Die meisten Betriebe sind klein: Im Schnitt zählen sie sieben Beschäftigte, und ein Drittel der Beschäftigung liegt im Kanton Zürich. Programmierfirmen (10 568 Betriebe), Hosting und Telekommunikation werden in anderen Klassen gezählt und in eigenen Berichten behandelt. Eine amtliche Marktgrösse für IT-Dienstleistungen wird nicht veröffentlicht.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Anspruchsvolle Kunden in Banken, Versicherungen, Pharma und öffentlicher Hand
- Mangel an IT-Fachkräften und hohe Löhne
- Projekte zu Cloud-Migration, Sicherheit und KI
- Offshore- und Nearshore-Leistungen mit Preisdruck
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Firmenbewertung IT-Dienstleistungen & Managed Services Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 5.0 - 7.0×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 6.5 - 9.5×
- Markttrend
- Steigend
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Zürich
1 989 Betriebe mit 20 360 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), ein Drittel der Beschäftigung der Branche und im Schnitt die grössten Firmen (10,2 Beschäftigte); Zühlke (Schlieren) und Netcloud (Seuzach) haben hier ihren Sitz.
Westschweiz
1 696 Betriebe mit 11 449 Beschäftigten; ELCA hat ihren Sitz in Pully.
Zentralschweiz
1 561 Betriebe mit 10 027 Beschäftigten; SoftwareOne hat ihren Sitz in Stans, die Schweizer Holding von Bechtle in Risch.
Nordwestschweiz
1 070 Betriebe mit 5 044 Beschäftigten, im Schnitt die kleinsten (4,7 je Betrieb).
Ostschweiz
955 Betriebe mit 5 845 Beschäftigten; Inventx hat ihren Sitz in Chur.
Bern und Solothurn
919 Betriebe mit 5 896 Beschäftigten; Axians Schweiz (Ittigen) und IT-Logix (Bern) haben hier ihren Sitz.
Tessin
472 Betriebe mit 2 576 Beschäftigten.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz wert?
Die Multiplikatorentabelle von ValIndex setzt Schweizer IT-Dienstleistungen bei 6,5–9,5× EBITDA in Transaktionen und 5,0–7,0× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Firmen mit hohem Anteil wiederkehrender Managed-Service-Erträge liegen am oberen Ende; Projekt- und Personalgeschäfte, die am Inhaber hängen, am unteren.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer IT-Dienstleisters?
Käufer bewerten: (1) wiederkehrende Managed-Service- und Wartungserträge; (2) Streuung der Kunden und Vertragslaufzeiten; (3) Herstellerzertifizierungen und Partnerstatus; (4) Bindung und Fähigkeiten des Personals; (5) die Margen; (6) die Unabhängigkeit vom Inhaber.
▶Wie gross ist die Schweizer IT-Dienstleistungsbranche?
Das BFS zählte 2024 8 691 Betriebe der IT-Beratung und IT-Dienstleistungen mit 61 216 Beschäftigten (STATENT, NOGA 62.02, 62.03 und 62.09); die Beschäftigung sank 2024 um 2,9%. Programmierfirmen (10 568 Betriebe, 68 126 Beschäftigte) werden separat gezählt. Eine amtliche Marktgrösse wird nicht veröffentlicht.
▶Welches sind die wichtigsten Schweizer IT-Dienstleister?
Zu den führenden Akteuren gehören SoftwareOne in Stans, Bechtle (Schweizer Holding in Risch), ELCA in Pully, Zühlke in Schlieren, Axians in Ittigen, Inventx in Chur, Netcloud in Seuzach und IT-Logix in Bern.
▶Was sind die wichtigsten Trends bei Schweizer IT-Dienstleistungen?
Fünf Trends: (1) ein Stellenabbau nach langem Boom; (2) grosse Konsolidierungen wie SoftwareOne und Crayon; (3) Buy-and-Build-Plattformen im Mittelstand; (4) Prüfungs- und Beratungsfirmen kaufen IT-Spezialisten; (5) Druck auf die Margen der Wiederverkäufer.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Schweizer IT-Dienstleisters?
Die Hauptrisiken sind: (1) der Verlust von Schlüsselpersonal nach dem Verkauf; (2) die Abhängigkeit von einem Kunden oder Hersteller; (3) als wiederkehrend dargestellter Projektumsatz; (4) der IT-Fachkräftemangel; (5) Preisdruck durch Offshore-Leistungen. Die Due Diligence sollte Vertragsbedingungen und Verlängerungen, Umsatz nach Kunden, Personalfluktuation, Zertifizierungen und IT-Sicherheit prüfen.
▶Wer kauft Schweizer IT-Dienstleister?
Internationale Gruppen wie SoftwareOne und Bechtle, Schweizer Beteiligungsgesellschaften, die Plattformen aufbauen, wie Arcapex, sowie Prüfungs- und Beratungsfirmen wie BDO, die im Oktober 2026 K-Con übernahm.
▶Wo sind die Schweizer IT-Dienstleister angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024 hat Zürich am meisten Betriebe (1 989, mit 20 360 Beschäftigten), gefolgt von der Westschweiz (1 696; 11 449), der Zentralschweiz (1 561; 10 027), der Nordwestschweiz (1 070; 5 044), der Ostschweiz (955; 5 845), Bern und Solothurn (919; 5 896) und dem Tessin (472; 2 576).