1.0Marktüberblick
- CHF ~11,5 Mrd.
- Grössenordnung des Schweizer Produktionswerts der Landwirtschaft (BFS Landwirtschaftliche Gesamtrechnung). Die Strukturzahlen dieses Berichts stammen aus der BFS-Betriebsstrukturerhebung 2025, publiziert 2026, der massgeblichen Reihe für Schweizer Betriebszahlen und Beschäftigung.
- 46 270
- Im Jahr 2025 gezählte Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz (BFS-Betriebsstrukturerhebung), 805 weniger als 2024. Das entspricht rund 15 Höfen pro Woche, und dieses Tempo hält seit einem Jahrzehnt weitgehend an.
- 145 600
- In der Schweizer Landwirtschaft Erwerbstätige 2025, ein Rückgang von 1,5% gegenüber dem Vorjahr (BFS). Die Beschäftigung sinkt langsamer als die Betriebszahl, weil sich die Arbeit auf weniger, dafür grössere Betriebe konzentriert, statt zu verschwinden.
- ~25%
- Indikativer Exportanteil. Die Schweiz ist Nettoimporteurin von Lebensmitteln mit einem Selbstversorgungsgrad um 50%; die primäre landwirtschaftliche Produktion bleibt daher überwiegend im Inland. Die Exportgeschichte gehört den verarbeiteten Gütern — 71,1% der Schweizer Schokoladenmenge wurden 2025 im Ausland verkauft (Chocosuisse).
- -1.7%
- Veränderung der Zahl der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe zwischen 2024 und 2025: 46 270 Betriebe, 805 weniger als im Vorjahr (BFS). Der Rückgang ist keine Notlage, sondern Konsolidierung — die Fläche bleibt in Produktion, sie wandert nur zu grösseren Betrieben.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) ist der Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Markt CHF ~11,5 Mrd. gross — Grössenordnung des Schweizer Produktionswerts der Landwirtschaft (BFS Landwirtschaftliche Gesamtrechnung). Die Strukturzahlen dieses Berichts stammen aus der BFS-Betriebsstrukturerhebung 2025, publiziert 2026, der massgeblichen Reihe für Schweizer Betriebszahlen und Beschäftigung..
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) werden ~25% der Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Produktion exportiert (Indikativer Exportanteil. Die Schweiz ist Nettoimporteurin von Lebensmitteln mit einem Selbstversorgungsgrad um 50%; die primäre landwirtschaftliche Produktion bleibt daher überwiegend im Inland. Die Exportgeschichte gehört den verarbeiteten Gütern — 71,1% der Schweizer Schokoladenmenge wurden 2025 im Ausland verkauft (Chocosuisse).).
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 46 270 Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmen — Im Jahr 2025 gezählte Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz (BFS-Betriebsstrukturerhebung), 805 weniger als 2024. Das entspricht rund 15 Höfen pro Woche, und dieses Tempo hält seit einem Jahrzehnt weitgehend an..
2.0Branchenüberblick
Die Schweizer Landwirtschaft befindet sich in dauerhafter, geordneter Schrumpfung. Die BFS-Betriebsstrukturerhebung zählte 2025 46 270 Betriebe, 805 weniger als im Vorjahr — ein Rückgang von 1,7% oder rund 15 Höfen pro Woche. Die Beschäftigung sank um 1,5% auf 145 600 Personen. Die Fläche fällt dabei nicht aus der Produktion: Die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche stieg um 37 Aren auf 22,5 Hektaren, während Betriebe unter 30 Hektaren um 2,7% abnahmen und grössere um 1,4% zulegten. Die Höfe scheitern weniger, als dass sie absorbiert werden.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Direktzahlungen und ein geschützter Binnenmarkt geben den Schweizer Landwirtschaftseinkommen eine Stabilität, die wenige europäische Agrarsektoren kennen
- Die Betriebszahl sank 2025 um 1,7% auf 46 270; rund 15 Betriebe verschwinden jede Woche
- Die Nachfolgewelle selbst: Eine alternde Betreiberbasis und 15 Ausstiege pro Woche machen dies zu einem strukturell käuferfreundlichen Markt für alle, die unter dem bäuerlichen Bodenrecht transaktionsfähig sind→ §7.0
- Das Biosegment wächst nicht mehr: 7 819 Biobetriebe im Jahr 2025 waren 70 weniger als im Vorjahr und beenden ein jahrzehntelanges Expansionsnarrativ
4.0Wichtige Trends
Fünfzehn Höfe pro Woche
1,7%Die BFS-Betriebsstrukturerhebung zählte 2025 46 270 Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, 805 weniger als 2024 — ein Rückgang von 1,7% oder rund fünfzehn Betrieben pro Woche. Das ist seit einem Jahrzehnt der stetige Rhythmus, und es gibt keinen Hinweis auf eine Verlangsamung. Es ist die wichtigste Einzeltatsache über den Sektor: Die Zahl der Betriebe sinkt kontinuierlich, vorhersehbar und ohne Krise.
Bio hat ein Plateau erreicht
Die Schweiz zählte 2025 7 819 Biobetriebe — 70 weniger als im Vorjahr, wenn auch immer noch ein Viertel über dem Stand von vor zehn Jahren. Die Umstellungswelle, die die 2010er-Jahre prägte, ist abgeflacht. Wer einen Biobetrieb unter der Annahme fortgesetzten Kategorienwachstums bewertet, sollte zur Kenntnis nehmen, dass die Kategorie aufgehört hat zu wachsen.
Grösse ist der einzige Hebel
2,7%Die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche stieg 2025 um 37 Aren auf 22,5 Hektaren. Betriebe unter 30 Hektaren nahmen um 2,7% ab, grössere um 1,4% zu. Schweizer Höfe können nicht über die Vorleistungskosten konkurrieren; die einzige strukturelle Antwort ist, Fixkosten — Maschinen, Gebäude, Compliance, Führungszeit — über mehr Hektaren zu verteilen. Jede Akquisition in der Primärlandwirtschaft ist im Kern dieser Tausch.
Die Maschineninvestitionen drehen
9%Bei der Kuhn Group von Bucher Industries fiel der Landmaschinenumsatz 2025 um 9%, der Auftragseingang stieg jedoch um 16%, da sich die Händlerlager normalisierten und bessere europäische Witterung das Vertrauen der Landwirte zurückbrachte. Der Auftragseingang läuft dem Umsatz rund ein Jahr voraus; das ist damit das erste vorwärtsgerichtete Signal der Branche seit einiger Zeit — und es sagt Käufern, dass Maschinenwerte eher fester werden als weiter fallen.
Präzisionslandwirtschaft rentiert in der Schweiz schneller
Hohe Schweizer Lohnkosten kehren die übliche Agritech-Rechnung um: Automatisches Jäten, gezieltes Spritzen und sensorgestütztes Herdenmanagement amortisieren sich hier schneller als in Tieflohnländern. Die ecoRobotix in Yverdon-les-Bains ist das inländische Beispiel, und die Technologie wandert von der Demonstration zur Budgetposition auf realen Betrieben.
Klimaanpassung wird zur Investition
Trockenheit, Hagel, Spätfrost und verschobener Schädlingsdruck sind vom Risikoregister in den Investitionsplan gewandert: Bewässerung, Hagelnetze, Beschattung, resiliente Sorten und veränderte Fruchtfolgen. Das sind reale, datierte Investitionen, die ein Käufer übernimmt — und die Prüfung sollte klären, ob ein Zielbetrieb sie getätigt oder aufgeschoben hat.
Generationen- und Geschlechterwandel in der Betriebsführung
8,1%Frauen führten 2025 8,1% der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, gegenüber 5,4% zehn Jahre zuvor. Die Verschiebung ist absolut klein, markiert aber eine echte Lockerung des traditionellen Einzelnachfolgemodells — und sie zählt für die Nachfolgeplanung: Der Kreis derer, die einen Betrieb übernehmen wollen und rechtlich können, verändert seine Form, nicht nur seine Grösse.
5.0Kostenstruktur-Benchmark
- Futtermittel & Betriebsmittel30%
- Saatgut, Duenger, Futter
- Personalkosten25%
- Maschinen- & Geraeteabschreibungen15%
- Boden- & Gebaeudekosten12%
- Energie, Treibstoff & Betriebsmittel8%
- Sonstige Betriebskosten10%
- Versicherung, Verwaltung
Futter, Saatgut und Dünger sowie die Arbeit machen mehr als die Hälfte der Kostenbasis aus, und beides passt sich einem schlechten Jahr nicht rasch an. Das strukturelle Problem ist, dass diese Kosten weitgehend pro Hektar fix sind, während die Schweizer Betriebsgrössen im europäischen Vergleich klein sind — die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche betrug 2025 22,5 Hektaren. Dieselben Maschinen, Gebäude und Compliance-Lasten verteilen sich also auf weit weniger Hektaren als bei einem EU-Wettbewerber. Deshalb ist die dominante Strategie der Branche die Flächenaufstockung und nicht die Kostensenkung: Betriebe unter 30 Hektaren nahmen 2025 um 2,7% ab, grössere um 1,4% zu. Die Direktzahlungen, die in keiner Kostenzeile erscheinen, sind das, was die Rechnung für die meisten Schweizer Betriebstypen überhaupt aufgehen lässt.
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Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Was ist ein Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmen in der Schweiz wert?
Ein durchschnittliches Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmen wird mit 3.0 - 5.0× EBITDA bei der steuerlichen Bewertung und 4.0 - 6.5× EBITDA bei tatsächlichen Transaktionen bewertet. Die Differenz zwischen steuerlichen und Deal-Multiplikatoren stellt eine wesentliche Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer dar. Der aktuelle Markttrend ist stabil, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne. Die tatsächliche Bewertung hängt stark von wiederkehrenden Umsätzen, Kundendiversifikation, Führungstiefe und Anlagenmodernität ab.
▶Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmens?
Zu den wichtigsten Bewertungstreibern zählen: Direktzahlungen und ein geschützter Binnenmarkt geben den Schweizer Landwirtschaftseinkommen eine Stabilität, die wenige europäische Agrarsektoren kennen; Der Boden behält seinen Wert und bleibt in Produktion: Die bewirtschaftete Fläche ist weitgehend stabil, auch wenn wöchentlich 15 Höfe in grösseren Nachbarbetrieben aufgehen. Bewertungsmindernd wirken: Die Betriebszahl sank 2025 um 1,7% auf 46 270; rund 15 Betriebe verschwinden jede Woche; Die durchschnittliche Betriebsgrösse von 22,5 Hektaren ist im europäischen Vergleich klein und begrenzt die Fläche, über die Maschinen- und Technologieinvestitionen amortisiert werden können. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 4.0 - 6.5× EBITDA, die tatsächlichen Preise variieren jedoch deutlich je nach Kundenkonzentration, Managementqualität, Umsatzstabilität und geografischer Reichweite in den 26 Schweizer Kantonen.
▶Wie viele Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmen gibt es in der Schweiz?
Die Schweiz zählte 2025 46 270 Landwirtschaftsbetriebe gemäss der 2026 publizierten BFS-Betriebsstrukturerhebung — 805 weniger als 2024, ein Rückgang von 1,7% oder rund fünfzehn Betrieben pro Woche. Sie beschäftigen 145 600 Personen, 1,5% weniger als im Vorjahr. Davon waren 7 819 Biobetriebe, 70 weniger als im Vorjahr, aber immer noch rund ein Viertel mehr als zehn Jahre zuvor. Die Fläche bleibt in Produktion: Die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche stieg 2025 um 37 Aren auf 22,5 Hektaren, während Betriebe unter 30 Hektaren um 2,7% abnahmen und grössere um 1,4% zulegten.
▶Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Sektor aus?
Die Nachfolge ist in der Schweizer Landwirtschaft nicht ein Thema unter mehreren — sie ist der Mechanismus, über den der Sektor seine Gestalt verändert. Die BFS-Betriebsstrukturerhebung zählte 2025 46 270 Betriebe, 805 weniger als 2024, also rund fünfzehn Höfe, die jede Woche aus dem Register verschwinden. Fast keiner dieser Abgänge ist ein Konkurs; es sind Pensionierungen ohne Nachfolge, gefolgt vom Übergang der Fläche an einen Nachbarn. Genau deshalb stieg die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche 2025 auf 22,5 Hektaren. Was die Schweizer Hofnachfolge von anderer KMU-Nachfolge unterscheidet, ist das Recht. Das bäuerliche Bodenrecht beschränkt, wer landwirtschaftliches Land zu welchem Preis erwerben darf. Das begrenzt den Käuferkreis auf qualifizierte Bewirtschafter und schränkt den Preismechanismus als Ausgleichsinstrument ein. Praktisch heisst das: Der realistische Erwerber ist ein Nachbarbetrieb oder ein Familienmitglied, nicht ein aussenstehender Investor — und die Bewertungsdiskussion orientiert sich an der Ertragsfähigkeit unter dem Bodenrecht, nicht an einem Marktgebot. Transaktionsmultiplikatoren liegen in der Branche typischerweise bei 4.0 - 6.5× EBITDA.
▶Was sind die wichtigsten Markttrends im Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Sektor?
Sieben Trends prägen den Sektor 2026: (1) Fünfzehn Höfe pro Woche — Die BFS-Betriebsstrukturerhebung zählte 2025 46 270 Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, 805 weniger als 2024 — ein Rückgang von 1,7% oder rund fünfzehn Betrieben pro Woche. (2) Bio hat ein Plateau erreicht — Die Schweiz zählte 2025 7 819 Biobetriebe — 70 weniger als im Vorjahr, wenn auch immer noch ein Viertel über dem Stand von vor zehn Jahren. (3) Grösse ist der einzige Hebel — Die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche stieg 2025 um 37 Aren auf 22,5 Hektaren. (4) Die Maschineninvestitionen drehen — Bei der Kuhn Group von Bucher Industries fiel der Landmaschinenumsatz 2025 um 9%, der Auftragseingang stieg jedoch um 16%, da sich die Händlerlager normalisierten und bessere europäische Witterung das Vertrauen der Landwirte zurückbrachte. (5) Präzisionslandwirtschaft rentiert in der Schweiz schneller — Hohe Schweizer Lohnkosten kehren die übliche Agritech-Rechnung um: Automatisches Jäten, gezieltes Spritzen und sensorgestütztes Herdenmanagement amortisieren sich hier schneller als in Tieflohnländern. (6) Klimaanpassung wird zur Investition — Trockenheit, Hagel, Spätfrost und verschobener Schädlingsdruck sind vom Risikoregister in den Investitionsplan gewandert: Bewässerung, Hagelnetze, Beschattung, resiliente Sorten und veränderte Fruchtfolgen. (7) Generationen- und Geschlechterwandel in der Betriebsführung — Frauen führten 2025 8,1% der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, gegenüber 5,4% zehn Jahre zuvor.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmens?
Die wichtigsten Akquisitionsrisiken sind: (1) Das Biosegment wächst nicht mehr: 7 819 Biobetriebe im Jahr 2025 waren 70 weniger als im Vorjahr und beenden ein jahrzehntelanges Expansionsnarrativ; (2) Klimavolatilität — Trockenheit, Hagel, Spätfrost und neuer Schädlingsdruck — mit Ertragsrisiken, die Versicherungen nur teilweise decken; (3) Verschärfte Pestizid- und Nährstoffregulierung, die Compliance-Kosten erhöht und etablierte Produktionssysteme entwerten kann. Käufer sollten Kundenkonzentration, regulatorische Compliance und Schlüsselpersonen-Abhängigkeiten sorgfältig prüfen. Deal-Multiplikatoren von 4.0 - 6.5× EBITDA können bei erhöhtem Risikoprofil abschlägig ausfallen.
▶Wie sieht die typische Kostenstruktur von Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmen aus?
Die typische Kostenaufschlüsselung eines Schweizer Landwirtschaft & AgriTech-Unternehmens ist: Futtermittel & Betriebsmittel (Saatgut, Duenger, Futter): 30%, Personalkosten: 25%, Maschinen- & Geraeteabschreibungen: 15%, Boden- & Gebaeudekosten: 12%, Energie, Treibstoff & Betriebsmittel: 8%, Sonstige Betriebskosten (Versicherung, Verwaltung): 10%. Futter, Saatgut und Dünger sowie die Arbeit machen mehr als die Hälfte der Kostenbasis aus, und beides passt sich einem schlechten Jahr nicht rasch an. Das strukturelle Problem ist, dass diese Kosten weitgehend pro Hektar fix sind, während die Schweizer Betriebsgrössen im europäischen Vergleich klein sind — die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche betrug 2025 22,5 Hektaren. Dieselben Maschinen, Gebäude und Compliance-Lasten verteilen sich also auf weit weniger Hektaren als bei einem EU-Wettbewerber. Deshalb ist die dominante Strategie der Branche die Flächenaufstockung und nicht die Kostensenkung: Betriebe unter 30 Hektaren nahmen 2025 um 2,7% ab, grössere um 1,4% zu. Die Direktzahlungen, die in keiner Kostenzeile erscheinen, sind das, was die Rechnung für die meisten Schweizer Betriebstypen überhaupt aufgehen lässt. Diese Benchmarks sind wichtig für Käufer zur Beurteilung der operativen Effizienz und des Margensteigerungspotentials nach der Übernahme.
▶Welche Regionen sind die wichtigsten Landwirtschaft & AgriTech-Cluster der Schweiz?
Die wichtigsten Landwirtschaft & AgriTech-Cluster der Schweiz sind: (1) Schweizer Mittelland (BE, AG, ZH, TG, SG) — Das landwirtschaftliche Kernland der Schweiz. Intensiver Ackerbau, grosse Milchbetriebe und Gemuseproduktion. (2) Westschweiz / Romandie (VD, FR, GE, VS) — Dominant im Weinbau (Lavaux, UNESCO-Welterbe), Milchwirtschaft (Gruyere-AOP-Region in Freiburg) und Spezialkulturen. (3) Zentralschweiz (LU, ZG, SZ, OW, NW, UR) — Traditionelles Milchwirtschafts- und Viehzuchtzentrum. Der Kanton Luzern hat die hoechste Rinderdichte der Schweiz. (4) Nordwestschweiz (BS, BL, SO) — Zentrum fuer Agrarwissenschaften und Pflanzenschutz. Globaler Hauptsitz von Syngenta in Basel. (5) Alpenregionen (GR, VS, TI, GL) — Berg- und Alplandwirtschaftszonen. Schwerpunkt auf Viehzucht, Alpkaese und Nischenprodukten. ~35% der Schweizer Nutzflaeche liegen in Bergzonen. Regionale Konzentration beeinflusst Bewertungen, da Unternehmen in etablierten Clustern von Zulieferer-Ökosystemen, spezialisierten Talentpools und Branchennetzwerken profitieren.