1.0Marktüberblick
- 7 338
- Betriebe für Garten- und Landschaftsbau und Landschaftsplanung 2024 (BFS STATENT: 6 769 Betriebe für Garten- und Landschaftsbau sowie gärtnerische Dienstleistungen und 569 Landschaftsplanungsbüros, NOGA 81.30 und 71.11.03).
- 32 425
- Beschäftigte im Garten- und Landschaftsbau und in der Landschaftsplanung 2024 (BFS STATENT), 26 533 Vollzeitäquivalente; rund vier pro Betrieb.
- +9,1%
- Wachstum der Beschäftigten von 2020 (29 718) bis 2024 (32 425), BFS STATENT; +40% seit 2011 (23 210) und +2,6% im Jahr 2024. Die Zahl der Betriebe stieg seit 2020 um 8,2%.
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 7 338 Landschaftsbau & Gruenraeume-Unternehmen — Betriebe für Garten- und Landschaftsbau und Landschaftsplanung 2024 (BFS STATENT: 6 769 Betriebe für Garten- und Landschaftsbau sowie gärtnerische Dienstleistungen und 569 Landschaftsplanungsbüros, NOGA 81.30 und 71.11.03)..
2.0Branchenüberblick
Gartenbauer erstellen und pflegen Gärten, Parks, Sportanlagen und Dachbegrünungen und kümmern sich um Bäume und öffentliche Grünflächen; Landschaftsarchitekten planen sie. 2024 zählte das BFS 7 338 solche Betriebe mit 32 425 Beschäftigten (STATENT): 6 769 Betriebe für Garten- und Landschaftsbau und 569 Landschaftsplanungsbüros. Es ist eines der am schnellsten wachsenden Baugewerbe: Die Beschäftigung stieg seit 2020 um 9,1% und seit 2011 um 40%, die Zahl der Betriebe seit 2020 um 8,2%. Die meisten Betriebe sind klein, mit rund vier Beschäftigten. Der Unternehmerverband JardinSuisse in Aarau zählt gegen 1 800 Mitglieder aus Garten- und Landschaftsbau, gärtnerischem Detailhandel, Pflanzenproduktion und Baumschulen.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Beschäftigung seit 2011 um 40% gewachsen
- Sehr kleine Betriebe mit rund vier Beschäftigten
- Stadtbegrünung und Ziele für den Baumkronenanteil
- Preiswettbewerb in öffentlichen Ausschreibungen
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Firmenbewertung Landschaftsbau & Gruenraeume Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 2.5 - 3.5×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 3.0 - 5.0×
- Markttrend
- Stabil
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Westschweiz
1 892 Betriebe für Garten- und Landschaftsbau und Landschaftsplanung mit 7 255 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), die meisten aller Regionen; Boccard Parcs et Jardins hat ihren Sitz in Cartigny.
Zürich
1 218 Betriebe mit 6 139 Beschäftigten; Hauenstein hat ihren Sitz in Rafz, und die Stadt Zürich führt ein Programm für den Baumkronenanteil.
Bern und Solothurn
1 082 Betriebe mit 5 074 Beschäftigten; B+G Schweiz hat ihren Sitz in Kiesen.
Nordwestschweiz
1 011 Betriebe mit 4 420 Beschäftigten; Zulauf hat ihren Sitz in Schinznach, Viva Gartenbau in Basel.
Ostschweiz
908 Betriebe mit 4 574 Beschäftigten; Enea hat ihren Sitz in Rapperswil-Jona.
Tessin
648 Betriebe mit 1 888 Beschäftigten, im Schnitt die kleinsten (2,9 pro Betrieb).
Zentralschweiz
573 Betriebe mit 3 075 Beschäftigten, im Schnitt die grössten (5,4 pro Betrieb).
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein Gartenbauunternehmen in der Schweiz wert?
Die ValIndex-Multiplikatorentabelle setzt den Schweizer Gartenbau bei 3,0–5,0× EBITDA in Transaktionen und 2,5–3,5× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Betriebe mit hohem Anteil an Pflegeverträgen, stabilem Team und öffentlichen Kunden liegen am oberen Ende; kleine saisonale Betriebe, die vom Inhaber abhängen, tiefer.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer Gartenbaubetriebs?
Käufer bewerten: (1) den Anteil wiederkehrender Pflegeumsätze; (2) Grösse, Fähigkeiten und Alter des Teams; (3) den Kundenmix aus Privaten, Verwaltungen und Gemeinden; (4) Maschinen und Räumlichkeiten; (5) die Saisonalität; (6) die Abhängigkeit vom Inhaber.
▶Wie gross ist die Schweizer Gartenbaubranche?
2024 zählte das BFS 7 338 Betriebe für Garten- und Landschaftsbau, gärtnerische Dienstleistungen und Landschaftsplanung mit 32 425 Beschäftigten (26 533 Vollzeitäquivalente). Die Beschäftigung liegt 9,1% über 2020 und 40% über 2011.
▶Welches sind die wichtigsten Gartenbauunternehmen der Schweiz?
Das Gewerbe ist zersplittert. B+G Schweiz (Kiesen) ist eine führende Gruppe; weitere bekannte Firmen sind Boccard Parcs et Jardins (Cartigny), Enea (Rapperswil-Jona) sowie die Baumschulgruppen Hauenstein (Rafz) und Zulauf (Schinznach).
▶Was sind die wichtigsten Trends im Schweizer Gartenbau?
Fünf Trends: (1) starkes Beschäftigungswachstum; (2) Städte pflanzen gegen Hitze, etwa mit Zürichs Ziel von 25% Kronenanteil; (3) Schweizer Buy-and-Build-Gruppen wie B+G; (4) ausländische Konsolidierer wie die Green Landscaping Group; (5) Bautätigkeit, die Umgebungsarbeiten bringt.
▶Was sind die grössten Risiken beim Kauf eines Schweizer Gartenbaubetriebs?
Die grössten Risiken sind: (1) Verlust von Schlüsselpersonal oder der Kundenbeziehungen des Inhabers; (2) Saisonalität und Wetter; (3) Preisdruck in öffentlichen Ausschreibungen; (4) Abhängigkeit von wenigen grossen Kunden; (5) Ersatzbedarf bei Maschinen. Die Due Diligence sollte Pflegeverträge, Personal, Ausrüstung und Kundenkonzentration prüfen.
▶Wer kauft Schweizer Gartenbaubetriebe?
Zu den Käufern gehören Mitarbeitende und lokale Konkurrenten, Schweizer Gruppen wie B+G Schweiz, die 2023 drei Betriebe kaufte, und ausländische Gruppen wie die schwedische Green Landscaping Group, die 2024 die Viva Gartenbau in Basel kaufte und den Verkäufern Aktien der Gruppe gab.
▶Wo sind die Schweizer Gartenbaubetriebe angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024: Die Westschweiz hat die meisten Betriebe (1 892, mit 7 255 Beschäftigten), gefolgt von Zürich (1 218; 6 139), Bern und Solothurn (1 082; 5 074), der Nordwestschweiz (1 011; 4 420), der Ostschweiz (908; 4 574), dem Tessin (648; 1 888) und der Zentralschweiz (573; 3 075).