BRANCHENREPORTFEBRUAR 2026
ValIndex Intelligence · Alain Walder, M.A. HSG|Data as of 2026-02|8 sources cited
Tourismus & Gastronomie

Restaurants & Catering

Laut der Val-Index-Analyse der Schweizer Handelsregisterdaten umfasst der Schweizer Sektor restaurants & catering CHF 25-28 Mrd., ~32'000 Unternehmen, ~230'000 Mitarbeitende. Wachstum +2,5%. Exportquote: <1%. Dieser Bericht deckt SWOT-Analyse, Kostenstruktur-Benchmarks, Schlüsselakteure, Nachfolgekontext und regionale Cluster in allen 26 Kantonen ab.

Bewertungsüberblick
Deal-Multiplikator (EBITDA)
3.0 - 5.0×
Markttrend
Stabil

Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.

Wichtigste Erkenntnisse
  • Marktgrösse: CHF 25-28 Mrd.
  • Deal-Multiplikatoren: 3.0 - 5.0× EBITDA (Trend: stabil)
  • Wachstumsrate: +2,5%
  • Aktive Unternehmen: ~32'000
  • Top-Trend: Akuter Arbeitskraeftemangel veraendert die Branche

1.0Marktüberblick

CHF 25-28 Mrd.
Gesamter Schweizer Gastronomie- und Foodservice-Markt inklusive Restaurants, Catering, Takeaways und Gemeinschaftsverpflegung (GastroSuisse/BAK 2025)
~32'000
Restaurants (~30'000), professionelle Caterer (~2'000) sowie Tausende Takeaway- und Lieferbetriebe in der Schweiz (BFS STATENT, NOGA 56)
~230'000
Drittgroesster Arbeitgeber der Schweiz, umfasst Servicepersonal, Kuechenpersonal, Management und administrative Funktionen im Gastgewerbe
<1%
Rein inlaendische Dienstleistungsbranche; Umsatz wird vollstaendig durch Vor-Ort-Gastronomie, Catering-Events und lokale Lieferung in der Schweiz generiert
+2,5%
Jaehrliches Marktwachstum getrieben durch Post-COVID-Erholung, wobei der Gesamtumsatz unter dem Spitzenwert von 2019 bleibt (GastroSuisse Branchenspiegel 2025)

2.0Branchenüberblick

Marktumfang

Der Schweizer Restaurant- und Cateringsektor ist gemessen an der Beschaeftigung eine der bedeutendsten Branchen des Landes, mit rund 230'000 Beschaeftigten ist er der drittgroesste Arbeitgeber der Schweiz. Der Markt erwirtschaftet geschaetzt CHF 25-28 Milliarden Jahresumsatz in einer aeusserst vielfaeltigen Landschaft von rund 32'000 Betrieben -- von Michelin-Sterne-Restaurants und traditionellen Schweizer Gasthaeusern ueber Vertragscaterer, Fast-Food-Ketten und Takeaway-Betriebe bis hin zu institutionellen Verpflegungsanbietern. Der Branchenverband GastroSuisse, mit ueber 20'000 Mitgliedern, vertritt die Interessen des Sektors in einem von extremer Fragmentierung gepraegte Markt: Die grosse Mehrheit der Restaurants sind inhabergefuehrte Einzelstandort-Betriebe, und rund 30% der neuen Restaurants schliessen innerhalb der ersten drei Betriebsjahre.

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3.0Branchen-Check (SWOT)

Interne Faktoren
Stärken5
  • Drittgroesster Arbeitgeber der Schweiz mit ~230'000 Beschaeftigten, der in jeder Gemeinde kritische soziale und wirtschaftliche Infrastruktur bereitstellt
Schwächen5
  • Extreme Fragmentierung: ~32'000 Betriebe, wobei die meisten inhabergefuehrte Einzelstandort-Betriebe ohne professionelle Managementsysteme sind
Externe Faktoren
Chancen5
  • Digitalisierung von Bestellungen, Reservierungen und Kuechenmanagement (POS-Systeme, Liefer-Apps, automatisierte Lagerhaltung) steigert die betriebliche Effizienz
Risiken5
  • Akuter Arbeitskraeftemangel gefaehrdet die Servicequalitaet und erzwingt reduzierte Oeffnungszeiten -- viele Restaurants schliessen inzwischen ein bis zwei zusaetzliche Tage pro Woche→ §4.0
Branchenausblick
DefensivAusgeglichenWachstum

4.0Wichtige Trends

1

Akuter Arbeitskraeftemangel veraendert die Branche

Die Personalknappheit ist zur einflussreichsten Kraft in der Schweizer Gastronomie geworden. Waehrend der COVID-19-Lockdowns verliessen Tausende ausgebildete Gastgewerbefachleute den Sektor dauerhaft -- und sie sind nicht zurueckgekehrt. GastroSuisse berichtet von ueber 10'000 unbesetzten Stellen zu jedem Zeitpunkt, wobei Kuechenpersonal und qualifizierte Koechinnen am staerksten betroffen sind. Restaurants reagieren mit reduzierten Oeffnungszeiten, zusaetzlichen Schliesstagen, vereinfachten Speisekarten und Investitionen in arbeitssparende Kuechentechnologie. Einige Betreiber wechseln zu Theken- oder Selbstbedienungsformaten, um den Personalbedarf im Service zu senken. Die Krise beschleunigt die Branchenkonsolidierung, da unterbesetzte Betriebe fuer kleinere unabhaengige Inhaber untragbar werden, waehrend groessere Gruppen mit besseren Arbeitsbedingungen und Karriereentwicklungsmoeglichkeiten einen Wettbewerbsvorteil bei der Mitarbeiterbindung erzielen.

2

Digitale Transformation und Lieferoekonomie

35%

Der Schweizer Restaurantsektor durchlaeuft eine rasche Digitalisierung ueber die gesamte Wertschoepfungskette. Online-Bestell- und Lieferplattformen -- Uber Eats, eat.ch, Just Eat Takeaway -- stellen inzwischen einen bedeutenden und wachsenden Umsatzkanal dar, besonders in staedtischen Zentren. Cloud-basierte POS-Systeme, digitale Reservierungsplattformen (TheFork, Resmio) und Kuechenanzeigesysteme ersetzen veraltete Technologie. Die Lieferoekonomie ist jedoch ein zweischneidiges Schwert: Waehrend sie die Reichweite vergroessert, komprimieren Plattformkommissionen von 25-35% die Margen erheblich. Vorausschauende Betreiber bauen eigene Direktbestellkanaele auf und nutzen Social-Media-Marketing, um die Plattformabhaengigkeit zu reduzieren. Ghost Kitchens und virtuelle Marken -- reine Lieferkonzepte aus gemeinsam genutzten Kuechen -- entstehen als kapitaleffiziente Alternative.

3

Nachhaltigkeit und pflanzliche Gastronomie

Die Schweiz steht an der Spitze der Bewegung fuer nachhaltige Gastronomie. Das Zuercher Hiltl, das aelteste vegetarische Restaurant der Welt (gegruendet 1898), symbolisiert die Pionierrolle des Landes. Pflanzliche und flexitarische Gastronomiekonzepte wachsen rasch, getrieben durch Gesundheitsbewusstsein, Umweltbewusstsein und Tierschutzbedenken. Schweizer Konsumenten verlangen zunehmend lokale, saisonale und biologische Zutaten, wobei Restaurants, die ihre Beschaffungsgeschichte kommunizieren, Premiumpreise erzielen. Die Reduktion von Lebensmittelabfall ist eine weitere kritische Dimension: Gesetzlicher und konsumentseitiger Druck draengt Restaurants zur Uebernahme von Nose-to-Tail- und Root-to-Leaf-Kochphilosophien, waehrend Plattformen wie Too Good To Go Betreibern helfen, ueberschuessige Lebensmittel zu monetarisieren.

4

Konsolidierung der Vertragsgastronomie

CHF 2

Das Segment der Vertragsgastronomie -- Firmenkantinen, Spitalkuechen, Schulverpflegung und institutionelle Verpflegung -- erlebt eine erhebliche Konsolidierung. Grosse Akteure wie SV Group (groesstes Schweizer Catering-Unternehmen mit ~CHF 2 Milliarden Umsatz), Compass Group, Eldora und ZFV-Unternehmungen expandieren durch organisches Wachstum und die Uebernahme kleinerer regionaler Caterer. Der B2B-Charakter der Vertragsgastronomie mit mehrjaehrigen Vertraegen und planbaren Cashflows macht sie besonders attraktiv fuer Finanz- und strategische Kaeufer. EBITDA-Margen im Vertragscatering (8-15%) sind deutlich hoeher und stabiler als im unabhaengigen Restaurantbetrieb. Das Private-Equity-Interesse am Segment waechst, mit Plattform-Akquisitionen bei 3,0-5,0x EBITDA als Einstiegspunkt fuer Roll-up-Strategien.

5

Tourismus-getriebene kulinarische Erlebnisse

Die Rekord-Tourismuszahlen der Schweiz befeuern einen Boom der Erlebnisgastronomie. Restaurants in Tourismusdestinationen -- von alpinen Ferienorten ueber Seeuferdoerfer bis zu Stadtzentren -- entwickeln sich ueber die traditionelle Gastronomie hinaus und bieten immersive kulinarische Erlebnisse: Wein-Pairing-Dinner, Kochkurse, Farm-to-Table-Events und Pop-up-Dining-Konzepte an ungewoehnlichen Orten. Der Trend ist besonders im Luxussegment sichtbar, wo Schweizer Hotels mit Michelin-Sterne-Restaurants ihr kulinarisches Angebot als primaeres Marketing- und Differenzierungsinstrument nutzen. Der aufkommende Agrotourismus und Kulinarik-Tourismus schaffen neue Erloesquellen fuer Restaurants in laendlichen und Weinbauregionen.

6

Steigende Kosten und Margendruck

Schweizer Restaurants stehen unter anhaltendem Margendruck aus mehreren Richtungen. Die Kosten fuer Lebensmittelrohstoffe sind aufgrund globaler Lieferkettenstoerungen, landwirtschaftlicher Inflation und der Staerke des Schweizer Frankens gegenueber Eurozone-Lieferanten stark gestiegen. Energiekosten fuer Kuechenbetrieb und Klimatisierung haben erheblich zugenommen. Mietkosten an erstklassigen Stadtlagen steigen weiter, wobei Restaurantmieten in Zuerich, Genf und Basel zu den teuersten in Europa gehoeren. Arbeitskosten steigen, da Betreiber durch hoehere Loehne, Antrittspraemien und verbesserte Sozialleistungen um knappes Personal konkurrieren. Viele unabhaengige Restaurants operieren an oder nahe der Gewinnschwelle, und der Sektor verzeichnet seit 2023 eine Zunahme von Schliessungen und Insolvenzen.

5.0Kostenstruktur-Benchmark

30%
38%
10%
8%
Lebensmittel- & Getraenkekosten30%
Rohmaterialien
Personalkosten38%
Kueche, Service, Management
Miet- & Raumkosten10%
Energie & Nebenkosten5%
Gas, Strom, Wasser
Marketing, Technologie & Verwaltung4%
Abschreibungen & Instandhaltung5%
Geraete, Ausbau
Gewinnmarge8%
EBITDA

Basierend auf Durchschnittswerten der Schweizer Restaurant- und Cateringbranche (GastroSuisse Branchenspiegel, NOGA 56). Personal ist die groesste Kostenkomponente in der Schweizer Gastronomie aufgrund hoher Lohnniveaus und obligatorischer Sozialabgaben. Gehobene Restaurants koennen hoehere Lebensmittelkosten (35-40%) und niedrigeres EBITDA aufweisen, waehrend Vertragscaterer typischerweise 8-15% EBITDA durch Skaleneffekte erzielen. Fast-Casual- und Takeaway-Konzepte koennen Personalkosten auf 25-30% reduzieren, stehen aber hoeheren Plattformkommissionskosten gegenueber.

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9.0Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Restaurants & Catering-Unternehmen in der Schweiz wert?

Ein durchschnittliches Schweizer Restaurants & Catering-Unternehmen wird mit 2.0 - 3.5× EBITDA bei der steuerlichen Bewertung und 3.0 - 5.0× EBITDA bei tatsächlichen Transaktionen bewertet. Die Differenz zwischen steuerlichen und Deal-Multiplikatoren stellt eine wesentliche Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer dar. Der aktuelle Markttrend ist stabil, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne. Die tatsächliche Bewertung hängt stark von wiederkehrenden Umsätzen, Kundendiversifikation, Führungstiefe und Anlagenmodernität ab.

Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Restaurants & Catering-Unternehmens?

Wichtige Bewertungstreiber sind: Drittgroesster Arbeitgeber der Schweiz mit ~230'000 Beschaeftigten, der in jeder Gemeinde kritische soziale und wirtschaftliche Infrastruktur bereitstellt; Starker Tourismus-Rueckenwind: Rekordbesucherzahlen in Schweizer Destinationen treiben nachhaltige Nachfrage nach Gastronomie, Hotelrestaurants und Resort-Catering. Faktoren, die Bewertungen drücken können: Extreme Fragmentierung: ~32'000 Betriebe, wobei die meisten inhabergefuehrte Einzelstandort-Betriebe ohne professionelle Managementsysteme sind; Chronischer Personalmangel ist die groesste Herausforderung der Branche -- qualifizierte Koechinnen und Servicefachleute verlassen den Sektor in einem strukturellen Exodus. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 3.0 - 5.0× EBITDA, aber die tatsächlichen Preise variieren erheblich je nach Kundenkonzentration, Führungsqualität, Umsatzvorhersagbarkeit und geografischer Reichweite innerhalb der 26 Schweizer Kantone.

Wie viele Restaurants & Catering-Unternehmen gibt es in der Schweiz?

Rund ~32'000 Unternehmen sind im Schweizer Restaurants & Catering-Sektor aktiv. Restaurants (~30'000), professionelle Caterer (~2'000) sowie Tausende Takeaway- und Lieferbetriebe in der Schweiz (BFS STATENT, NOGA 56) Der Sektor beschäftigt ~230'000 Personen und repräsentiert einen Markt von CHF 25-28 Mrd.. Die Unternehmensanzahl verändert sich aufgrund von Konsolidierungstrends und nachfolgebedingten Marktaustritten im Schweizer KMU-Sektor.

Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Restaurants & Catering-Sektor aus?

Der Schweizer Restaurant- und Cateringsektor steht vor einer der akutesten Nachfolge-Herausforderungen aller Branchen. Die Kombination aus duennen Margen, strapazoesen Arbeitsbedingungen und einem massiven Arbeitskraeftemangel macht Gastronomiebetriebe besonders schwierig an die naechste Generation zu uebertragen. Die meisten der rund 32'000 Restaurants und Cateringbetriebe der Schweiz sind inhabergefuehrte Kleinunternehmen, deren Eigentuemer persoenlich in jeden Aspekt des Betriebs involviert sind -- vom Kuechenmanagement ueber Kundenbeziehungen bis zu Lieferantenverhandlungen. Wenn diese Eig

Was sind die wichtigsten Markttrends im Schweizer Restaurants & Catering-Sektor?

Die 6 wichtigsten Trends im Schweizer Restaurants & Catering-Sektor sind: (1) Akuter Arbeitskraeftemangel veraendert die Branche; (2) Digitale Transformation und Lieferoekonomie; (3) Nachhaltigkeit und pflanzliche Gastronomie; (4) Konsolidierung der Vertragsgastronomie; (5) Tourismus-getriebene kulinarische Erlebnisse; (6) Steigende Kosten und Margendruck. Die Personalknappheit ist zur einflussreichsten Kraft in der Schweizer Gastronomie geworden. Waehrend der COVID-19-Lockdowns verliessen Tausende ausgebildete Gastgewerbefachleute den Sektor dauerhaft ... Diese Trends beeinflussen direkt die Unternehmensbewertungen und M&A-Aktivitäten im Sektor.

Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Restaurants & Catering-Unternehmens?

Die wesentlichen Akquisitionsrisiken sind: (1) Akuter Arbeitskraeftemangel gefaehrdet die Servicequalitaet und erzwingt reduzierte Oeffnungszeiten -- viele Restaurants schliessen inzwischen ein bis zwei zusaetzliche Tage pro Woche; (2) Steigende Inputkosten: Lebensmittelrohstoff-Inflation, Energiepreise und Mindestlohndruck erodieren die ohnehin duennen Margen in der gesamten Branche; (3) Abhaengigkeit von Lieferplattformen: Uber Eats, eat.ch und Just Eat Kommissionen von 25-35% reduzieren die Rentabilitaet von Lieferbestellungen erheblich. Käufer sollten eine gründliche Due Diligence zur Kundenkonzentration, regulatorischen Compliance und Schlüsselpersonenabhängigkeit durchführen. Deal-Multiplikatoren von 3.0 - 5.0× EBITDA können bei Firmen mit erhöhtem Risikoprofil reduziert werden.

Wie sieht die typische Kostenstruktur von Schweizer Restaurants & Catering-Unternehmen aus?

Die typische Kostenaufschlüsselung eines Schweizer Restaurants & Catering-Unternehmens ist: Lebensmittel- & Getraenkekosten (Rohmaterialien): 30%, Personalkosten (Kueche, Service, Management): 38%, Miet- & Raumkosten: 10%, Energie & Nebenkosten (Gas, Strom, Wasser): 5%, Marketing, Technologie & Verwaltung: 4%, Abschreibungen & Instandhaltung (Geraete, Ausbau): 5%, Gewinnmarge (EBITDA): 8%. Basierend auf Durchschnittswerten der Schweizer Restaurant- und Cateringbranche (GastroSuisse Branchenspiegel, NOGA 56). Personal ist die groesste Kostenkomponente in der Schweizer Gastronomie aufgrund hoher Lohnniveaus und obligatorischer Sozialabgaben. Gehobene Restaurants koennen hoehere Lebensmittelkosten (35-40%) und niedrigeres EBITDA aufweisen, waehrend Vertragscaterer typischerweise 8-15% EBITDA durch Skaleneffekte erzielen. Fast-Casual- und Takeaway-Konzepte koennen Personalkosten auf 25-30% reduzieren, stehen aber hoeheren Plattformkommissionskosten gegenueber. Diese Benchmarks sind wichtig für Käufer zur Beurteilung der operativen Effizienz und des Margensteigerungspotentials nach der Übernahme.

Welche Regionen sind die wichtigsten Restaurants & Catering-Cluster der Schweiz?

Die wichtigsten Restaurants & Catering-Cluster der Schweiz sind: (1) Zuerich & Zentralschweiz (ZH, ZG, LU); (2) Genf & Genferseeregion (GE, VD); (3) Basel & Nordwestschweiz (BS, BL, AG); (4) Bern & Mittelland (BE); (5) Alpine Tourismusregionen (GR, VS, BE Oberland, TI). Groesster Gastronomiemarkt der Schweiz nach Umsatz und Dichte. Heimat von SV Group, ZFV-Unternehmungen, Candrian Catering, Hiltl und der Bindella-Grup... Regionale Konzentration beeinflusst Bewertungen, da Unternehmen in etablierten Clustern von Zulieferer-Ökosystemen, spezialisierten Talentpools und Branchennetzwerken profitieren.

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