1.0Marktüberblick
- 1 183
- Optikerunternehmen (967) und Detailhändler für medizinische und orthopädische Artikel, darunter Hörgerätegeschäfte (216), 2024 (BFS STATENT, NOGA 47.78.02 und 47.74). Eine Kette zählt einmal, unabhängig von der Zahl ihrer Geschäfte.
- 9 714
- Beschäftigte der Schweizer Optiker (8 539) und Detailhändler für medizinische und orthopädische Artikel (1 175) 2024 (BFS STATENT). Die Beschäftigung bei Optikern liegt 13,0% über 2011, die Zahl der Optikerunternehmen 6,8% darunter.
- +3,2%
- Wachstum der Beschäftigung in beiden Klassen von 2020 bis 2024 (BFS STATENT). Fielmann steigerte den Schweizer Umsatz 2025 um 6% (Fielmann, Februar 2026).
Gemäss Val-Index-Analyse von Schweizer Handelsregister- und Bundesdaten (2026) zählt die Schweiz 1 183 Optiker & Hoergeraete-Dienste-Unternehmen — Optikerunternehmen (967) und Detailhändler für medizinische und orthopädische Artikel, darunter Hörgerätegeschäfte (216), 2024 (BFS STATENT, NOGA 47.78.02 und 47.74). Eine Kette zählt einmal, unabhängig von der Zahl ihrer Geschäfte..
2.0Branchenüberblick
Optiker und Hörakustiker sind lokale Gesundheitsdetaillisten, die zunehmend von Ketten geführt werden. Das BFS zählte 2024 967 Optikerunternehmen mit 8 539 Beschäftigten (STATENT), 6,8% weniger Unternehmen als 2011, aber 13,0% mehr Personal, sowie 216 Detailhändler für medizinische und orthopädische Artikel, die Klasse mit den Hörgerätegeschäften, mit 1 175 Beschäftigten. Weil eine Kette als ein Unternehmen zählt, unterschätzen diese Zahlen die Zahl der Geschäfte.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Wiederkehrende Nachfrage einer alternden Kundschaft
- Mangel an Optikern und Hörakustikern
- Alternde Bevölkerung und Hörverlust
- Preiskampf der Ketten
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Firmenbewertung Optiker & Hoergeraete-Dienste Schweiz
- Steuerlicher Multiplikator (EBITDA)
- 3.5 - 5.0×
- Deal-Multiplikator (EBITDA)
- 4.5 - 7.0×
- Markttrend
- Stabil
Indikative Bandbreiten auf Basis von Marktforschung. Tatsächliche Multiplikatoren variieren je nach Unternehmensgrösse, Wachstum und Marktbedingungen.
8.0Regionale Cluster
Westschweiz
331 Optiker- und Medizinalhandelsunternehmen mit 1 719 Beschäftigten 2024 (BFS STATENT), am meisten aller Regionen; die VisilabGroup hat ihren Sitz in Meyrin.
Zürich
204 Unternehmen mit 1 420 Beschäftigten; Sonova (Stäfa) und Audika (Urdorf) haben hier ihren Sitz.
Bern und Solothurn
166 Unternehmen mit 2 101 Beschäftigten; Bärtschi Optik hat ihren Sitz in Bern.
Nordwestschweiz
142 Unternehmen mit 2 121 Beschäftigten, erhöht, weil Fielmann in Basel registriert ist und das Schweizer Personal dort zählt.
Ostschweiz
133 Unternehmen mit 722 Beschäftigten.
Zentralschweiz
121 Unternehmen mit 1 302 Beschäftigten; Amplifon (Baar) und Neuroth (Zug) haben hier ihren Sitz.
Tessin
66 Unternehmen mit 325 Beschäftigten, im Schnitt die kleinsten (4,9 je Unternehmen).
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Wie viel ist ein Optiker- oder Hörgerätegeschäft in der Schweiz wert?
Die Multiplikatorentabelle von ValIndex setzt Schweizer Optiker und Hörakustiker bei 4,5–7,0× EBITDA in Transaktionen und 3,5–5,0× EBITDA bei steuerlichen Bewertungen an. Ketten kaufen häufig unabhängige Geschäfte.
▶Was bestimmt den Wert eines Schweizer Optiker- oder Hörgerätegeschäfts?
Käufer bewerten: (1) Standort und Miete; (2) die Kundenkartei und Wiederholungskäufe; (3) qualifizierte Optiker oder Hörakustiker, die bleiben; (4) Anpassungs- und Messgeräte; (5) den Anteil von Hörgeräten und versicherungsfinanzierten Verkäufen; (6) die Abhängigkeit vom Inhaber.
▶Wie gross ist die Schweizer Optik- und Hörakustikbranche?
Das BFS zählte 2024 967 Optikerunternehmen mit 8 539 Beschäftigten und 216 Detailhändler für medizinische und orthopädische Artikel, darunter Hörgerätegeschäfte, mit 1 175 Beschäftigten. Eine Kette zählt einmal, die Zahl der Geschäfte ist also höher.
▶Welches sind die wichtigsten Schweizer Optiker- und Hörakustikunternehmen?
In der Optik: die VisilabGroup (Visilab und McOptic, Meyrin), Fielmann (Basel) und Unabhängige wie Bärtschi Optik (Bern). Im Hörbereich: Amplifon (Baar), Neuroth (Zug), Audika (Urdorf) und der Hersteller Sonova (Stäfa).
▶Was sind die wichtigsten Trends in Optik und Hörakustik in der Schweiz?
Fünf Trends: (1) Übernahmen von Hörgerätegeschäften; (2) die Führung der Optikketten; (3) der Rückzug reiner Online-Anbieter wie Mister Spex; (4) weniger, grössere Optiker; (5) ein wachsender Hörmarkt.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Schweizer Optiker- oder Hörgerätegeschäfts?
Die Hauptrisiken sind: (1) Abhängigkeit vom Inhaber; (2) die Suche nach qualifiziertem Personal; (3) Miete und Mietvertrag; (4) Preiskampf der Ketten; (5) Änderungen der Versicherungsbeiträge. Die Due Diligence sollte den Umsatz nach Produktgruppen, die Kundenkartei, die Arbeitsverträge und den Mietvertrag prüfen.
▶Wie viel zahlen AHV und IV an Hörgeräte?
Die AHV zahlt eine Pauschale von CHF 630 für ein Hörgerät und CHF 1 237.50 für zwei, alle fünf Jahre; die IV zahlt CHF 840 und CHF 1 650 (Merkblätter AHV/IV 3.07 und 4.08). Der Betrag ist fest, unabhängig von den tatsächlichen Kosten.
▶Wo sind die Schweizer Optiker und Hörgerätegeschäfte angesiedelt?
Gemäss BFS-Zahlen 2024 hat die Westschweiz am meisten Unternehmen (331, mit 1 719 Beschäftigten), gefolgt von Zürich (204; 1 420), Bern und Solothurn (166; 2 101), der Nordwestschweiz (142; 2 121, erhöht durch den Sitz von Fielmann in Basel), der Ostschweiz (133; 722), der Zentralschweiz (121; 1 302) und dem Tessin (66; 325).