1.0Marktüberblick
- CHF ~9,5 Mrd.
- Indikativer Umsatz über Schienenfahrzeuge, Nutzfahrzeuge sowie die Gleis-, Fahrleitungs- und Depotinfrastruktur, die sie trägt. Eine offizielle Reihe für die hier definierte Nische existiert nicht, weil Fahrzeugbau und Infrastrukturbau in verschiedenen NOGA-Abschnitten liegen.
- 540
- Gemessen, nicht geschätzt: Die BFS-STATENT 2024 (publiziert am 20.08.2026) weist 250 Arbeitsstätten in der NOGA-Abteilung 29 (Automobilbau) und 290 in der Abteilung 30 (sonstiger Fahrzeugbau, worin die Schienenfahrzeuge liegen) aus. Gleis- und Fahrleitungsbauunternehmen liegen in der Bauabteilung 42 und sind darin nicht enthalten. Die in der Februar-2026-Ausgabe geführten rund 1 800 liessen sich mit keiner publizierten Abteilung in Übereinstimmung bringen.
- 17 493
- Gemessen: 3 794 in der NOGA 29 und 13 699 in der NOGA 30 gemäss STATENT 2024. Beide laufen gegenläufig — die Beschäftigung der Abteilung 30 liegt 25,3% über 2012, jene der Abteilung 29 23,7% darunter. Die in der Februar-2026-Ausgabe geführten rund 32 000 überzeichneten die gemessene Fahrzeugbaubasis um etwa den Faktor zwei.
- ~65%
- Geschätzte Exportquote. Schienenfahrzeuge und Gleisbaumaschinen werden exportiert; die Infrastrukturbauseite ist nahezu vollständig inländisch, weshalb der Mischwert stark davon abhängt, wo die Grenze gezogen wird.
- +19,3%
- Swissmem-Exportveränderung für Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeuge im 1. Halbjahr 2026 — die stärkste aller Schweizer Tech-Produktgruppen, gegenüber Gesamtexporten von +1,7% und dem Maschinenbau mit -2,1%. Die in der Februar-2026-Ausgabe geführten 3,2% liessen sich nicht belegen.
2.0Branchenüberblick
Dies ist die eine Nische der Reihe, in der die umgebende Statistik in zwei Hälften zerfällt, die gegenläufig verlaufen. Die am 20. August 2026 publizierte BFS-STATENT 2024 weist die NOGA-Abteilung 30 — sonstiger Fahrzeugbau, worin die Schienenfahrzeuge liegen — mit 290 Arbeitsstätten und 13 699 Beschäftigten aus, gegenüber 243 und 10 932 im Jahr 2012: ein Beschäftigungsplus von 25,3% über zwölf Jahre. Im selben Zeitraum fiel die NOGA-Abteilung 29, Automobile und Automobilteile, von 4 970 auf 3 794 Beschäftigte, also um 23,7%. Die Halbjahreszahlen von Swissmem weisen in dieselbe Richtung: Die Exporte von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen stiegen im 1. Halbjahr 2026 um 19,3%, die stärkste aller Schweizer Tech-Produktgruppen, gegenüber Gesamtexporten von +1,7% und dem Maschinenbau mit -2,1%. Die Schiene trägt diese Nische, die Fahrzeuge tun es nicht.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Der gemessene Trend läuft nach oben: Die BFS-STATENT 2024 weist die NOGA-Abteilung 30, worin die Schienenfahrzeuge liegen, mit 13 699 Beschäftigten gegenüber 10 932 im Jahr 2012 aus — ein Plus von 25,3%, während die meisten Schweizer Industrieabteilungen schrumpften.
- Zwei der acht in der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts geführten Unternehmen sind nicht wie beschrieben eingetragen: Eine Molinari Rail AG gibt es nicht, ebenso wenig eine ABB-Traction-Einheit in Turgi.
- Die am 19. Juni 2026 eröffnete und bis zum 9. Oktober 2026 laufende Vernehmlassung zu „Verkehr '45“ legt die strategischen Netzelemente bis 2045 fest — Neuenburg-La Chaux-de-Fonds, Genf Cornavin, Basel SBB, Zimmerberg-Basistunnel II, Zürich Stadelhofen und den Grimseltunnel.
- Zwischen dem Bahnausbauprogramm und seiner Finanzierung über 2030 hinaus steht ein obligatorisches Referendum — ein politisches Risiko, das kein Auftragsbuch absichern kann.
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8.0Regionale Cluster
Thurgau und Ostschweiz
Zwei der grössten Fahrzeugherstellerinnen des Landes sind in einem einzigen kleinen Kanton eingetragen. Die Stadler Rail AG, die Stadler Rail Management AG und die Stadler Service AG liegen alle in Bussnang, die Aebi Schmidt Holding AG in Frauenfeld. Die Stadler Winterthur AG erweitert die Gruppe nach Winterthur und die Stadler Signalling AG nach Wallisellen (ZH).
Genferseebogen
Das Gleisbaumaschinencluster, welches die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts vollständig übersah. Die Matisa Matériel Industriel SA ist in Crissier eingetragen, die Scheuchzer SA in Bussigny und die Speno International SA in Meyrin, dazu die Sécheron SA in Satigny und eine zweite Eintragung der Kummler + Matter AG in Le Mont-sur-Lausanne. Drei Unternehmen für Bahnunterhaltsmaschinen von Weltrang liegen in kurzer Distanz zueinander.
Zürich und Winterthur
Die dichteste Konzentration der Nische. Die Siemens Mobility AG und die Stadler Signalling AG sind beide in Wallisellen eingetragen; die Designwerk Technologies AG, die PROSE AG und die Stadler Winterthur AG in Winterthur; die Kummler + Matter AG in Dällikon; und die ALSTOM Schweiz AG, die Rhomberg Sersa Rail AG sowie die ABB E-mobility Holding AG in Zürich. Frühere Ausgaben dieses Berichts verorteten eine ABB-Traction-Einheit in Turgi (AG); eine solche Gesellschaft erscheint im Register nicht, und die ABB Schweiz AG ist in Baden eingetragen.
Mittelland, Glarus und das verteilte Netz
Die Carrosserie Hess AG ist in Bellach (SO) eingetragen, die Furrer + Frey AG in Bern und die Sécheron Hasler Group SA in Glarus — nicht in Genf, wie frühere Ausgaben es führten. Die Bauseite ist überhaupt kein Cluster: Die Rhomberg Sersa Rail AG ist an sieben Orten eingetragen, darunter Landquart, Ecublens, Lumino, Burgdorf, Jonschwil und Basel, und die Kummler+Matter EVT AG an sechs, darunter Köniz, Raron, Thusis und Altdorf. Gleis- und Fahrleitungsunternehmen tragen sich dort ein, wo das Gleis liegt.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Was ist ein Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmen in der Schweiz wert?
Ein durchschnittliches Schweizer Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmen wird mit 4.5 - 6.5× EBITDA bei der steuerlichen Bewertung und 6.0 - 8.5× EBITDA bei tatsächlichen Transaktionen bewertet. Die Differenz zwischen steuerlichen und Deal-Multiplikatoren stellt eine wesentliche Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer dar. Der aktuelle Markttrend ist stabil, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne. Die tatsächliche Bewertung hängt stark von wiederkehrenden Umsätzen, Kundendiversifikation, Führungstiefe und Anlagenmodernität ab.
▶Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmens?
Zu den wichtigsten Bewertungstreibern zählen: Der gemessene Trend läuft nach oben: Die BFS-STATENT 2024 weist die NOGA-Abteilung 30, worin die Schienenfahrzeuge liegen, mit 13 699 Beschäftigten gegenüber 10 932 im Jahr 2012 aus — ein Plus von 25,3%, während die meisten Schweizer Industrieabteilungen schrumpften; Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeuge waren im 1. Halbjahr 2026 mit +19,3% die stärkste Schweizer Tech-Exportgruppe, gegenüber Gesamtexporten von +1,7% und dem Maschinenbau mit -2,1%. Bewertungsmindernd wirken: Zwei der acht in der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts geführten Unternehmen sind nicht wie beschrieben eingetragen: Eine Molinari Rail AG gibt es nicht, ebenso wenig eine ABB-Traction-Einheit in Turgi; Die Fahrzeughälfte der Nische schrumpft: Die Beschäftigung der NOGA-Abteilung 29 fiel von 4 970 im Jahr 2012 auf 3 794 in der STATENT 2024, also um 23,7%. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 6.0 - 8.5× EBITDA, die tatsächlichen Preise variieren jedoch deutlich je nach Kundenkonzentration, Managementqualität, Umsatzstabilität und geografischer Reichweite in den 26 Schweizer Kantonen.
▶Wie viele Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmen gibt es in der Schweiz?
Die redliche Antwort lautet, dass diese Nische keine einzelne Zahl kennt, weil sie zwei NOGA-Abschnitte überspannt: Der Fahrzeugbau liegt im Abschnitt C, die Gleis-, Fahrleitungs- und Depotbauunternehmen in der Bauabteilung 42. Gemessen wird die Fertigungshälfte, und die am 20. August 2026 publizierte BFS-STATENT 2024 gibt sie präzise an: 250 Arbeitsstätten und 3 794 Beschäftigte in der NOGA-Abteilung 29 (Automobile und Automobilteile) sowie 290 Arbeitsstätten und 13 699 Beschäftigte in der Abteilung 30 (sonstiger Fahrzeugbau, worin die Schienenfahrzeuge liegen) — zusammen 540 Arbeitsstätten und 17 493 Beschäftigte. Die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts nannte rund 1 800 Unternehmen und rund 32 000 Beschäftigte; keiner der beiden Werte lässt sich mit einer publizierten Abteilung in Übereinstimmung bringen, und die Beschäftigtenzahl überzeichnete die gemessene Fahrzeugbaubasis um etwa den Faktor zwei. Die beiden Abteilungen laufen zudem gegenläufig, was schwerer wiegt als das Niveau: Die Beschäftigung der Abteilung 30 liegt seit 2012 um 25,3% höher, von 10 932 aus, jene der Abteilung 29 um 23,7% tiefer, von 4 970 aus. Die Schiene wächst und die Fahrzeuge schrumpfen innerhalb derselben Nische. Die Halbjahreszahlen von Swissmem stimmen zu — die Exporte von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen stiegen im 1. Halbjahr 2026 um 19,3%, die stärkste aller Schweizer Tech-Produktgruppen. Das Handelsregister lichtet zudem die frühere Akteursliste: Eine Molinari Rail AG gibt es nicht, ebenso wenig eine „ABB Traction“ in Turgi — das Register führt die ABB Schweiz AG in Baden. Die ALSTOM Schweiz AG ist in Zürich eingetragen und nicht in Villeneuve (VD), eine zweite Alstom-Einheit in Bern ist in Liquidation, und die Sécheron Hasler Group SA ist in Glarus eingetragen, nicht in Genf.
▶Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Sektor aus?
Die Nachfolge in dieser Nische teilt sich entlang derselben Linie wie die Statistik. Die Fahrzeugbauseite schrumpft — die Beschäftigung der NOGA-Abteilung 29 fiel zwischen 2012 und der BFS-STATENT 2024 um 23,7% —, während die Bahnseite wächst, mit der Abteilung 30 um 25,3% im selben Zeitraum und Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen als stärkster Schweizer Tech-Produktgruppe im 1. Halbjahr 2026 mit +19,3%. Die erste Frage einer Käuferschaft sollte lauten, in welcher Hälfte dieser Teilung das Geschäft tatsächlich liegt, denn die Antwort verändert den Endwert stärker als jede operative Verbesserung. Die zweite Frage ist das Auftragsbuch, und hier trägt diese Nische ein Risiko, das die meisten nicht kennen. An Bundesprogrammen hängende Arbeit sieht nach dem sichersten Umsatz der Schweizer Industrie aus — bis das Programm wieder geöffnet wird. Das Parlament bewilligte rund 16 Milliarden Franken für den Bahn-Ausbauschritt 2035 über etwa 200 Vorhaben, doch die am 19. Juni 2026 eröffnete und bis zum 9. Oktober 2026 laufende Vernehmlassung des Bundesrats zu „Verkehr '45“ würde 68 kleinere und mittlere Bahnprojekte im Umfang von rund 2,5 Milliarden Franken streichen, die das Parlament bereits beschlossen hatte, sowie 31 Nationalstrassenprojekte im Umfang von rund 16 Milliarden Franken fallen lassen — auf der Grundlage eines Gutachtens der ETH Zürich. Über 2030 hinaus hängt das Bahnprogramm an der Verlängerung des Mehrwertsteuerpromilles zugunsten des Bahninfrastrukturfonds, was eine Verfassungsänderung mit obligatorischem Referendum erfordert. Wer ein Bundesauftragsbuch präsentiert, als wäre es vertraglich gesicherter Umsatz, überzeichnet den Fall; wer es vollständig abschreibt, unterzeichnet ihn. Die redliche Behandlung zeigt, welche Vorhaben unter Vertrag stehen, welche bewilligt, aber nicht kontrahiert sind, und welche auf der Streichungsliste stehen. Transaktionsmultiplikatoren liegen in der Branche typischerweise bei 6.0 - 8.5× EBITDA.
▶Was sind die wichtigsten Markttrends im Schweizer Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Sektor?
Vier Trends prägen den Sektor 2026: (1) Die umgebende Statistik zerfällt: Schiene +25,3%, Fahrzeuge -23,7% — Die am 20. August 2026 publizierte BFS-STATENT 2024 weist die NOGA-Abteilung 30 — sonstiger Fahrzeugbau, worin die Schienenfahrzeuge liegen — mit 290 Arbeitsstätten und 13 699 Beschäftigten aus, gegenüber 243 und 10 932 im Jahr 2012. (2) Die Pipeline wird neu bepreist und nicht bloss abgearbeitet — Die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts behandelte den Bahn-Ausbauschritt 2035 als gesicherte Pipeline. (3) Fünf Korrekturen an der früheren Akteursliste — Eine Molinari Rail AG steht nicht im Handelsregister, und eine „ABB Traction“ in Turgi gibt es nicht — das Register führt die ABB Schweiz AG in Baden, mit der ABB E-mobility AG ebenfalls in Baden und der ABB E-mobility Holding AG in Zürich. (4) Ein Gleisbaumaschinencluster am Genferseebogen, den die frühere Liste übersah — Die Matisa Matériel Industriel SA ist in Crissier (VD) eingetragen, SHAB 10. Juli 2026; die Speno International SA in Meyrin (GE), SHAB 24. Oktober 2025; die Scheuchzer SA in Bussigny (VD), SHAB 20. Februar 2026 — drei Unternehmen für Gleisunterhalts- und Gleiserneuerungsmaschinen in kurzer Distanz zueinander, von denen keines in der Februar-2026-Ausgabe erschien.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmens?
Die wichtigsten Akquisitionsrisiken sind: (1) Zwischen dem Bahnausbauprogramm und seiner Finanzierung über 2030 hinaus steht ein obligatorisches Referendum — ein politisches Risiko, das kein Auftragsbuch absichern kann; (2) „Verkehr '45“ liesse zudem 31 Nationalstrassenprojekte im Umfang von rund 16 Milliarden Franken fallen, auf der Grundlage eines Gutachtens der ETH Zürich; die Neupriorisierung ist inzwischen die etablierte Methode des Bundes; (3) Die US-Zolleskalation: 39% im August 2025, Deckelung auf 15% im November 2025, Section-232-Zölle von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer ab April 2026 und 12,5% auf Schweizer Tech-Güter seit Ende Juli 2026. Käufer sollten Kundenkonzentration, regulatorische Compliance und Schlüsselpersonen-Abhängigkeiten sorgfältig prüfen. Deal-Multiplikatoren von 6.0 - 8.5× EBITDA können bei erhöhtem Risikoprofil abschlägig ausfallen.
▶Wie sieht die typische Kostenstruktur von Schweizer Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmen aus?
Die typische Kostenaufschlüsselung eines Schweizer Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Unternehmens ist: Rohmaterialien (Stahl, Aluminium, Verbundwerkstoffe): 25%, Personalkosten: 28%, Zugekaufte Komponenten (Antrieb, Elektronik): 22%, Anlagenabschreibungen: 6%, Energie & Logistik: 5%, Sonstige Betriebskosten: 8%, Gewinnmarge (EBITDA): 6%. Indikative Aufteilung für ein Schweizer Schienenfahrzeug-, Nutzfahrzeug- oder Mobilitätsinfrastrukturgeschäft. Der Mix unterscheidet sich zwischen den beiden Hälften dieser Nische stark: Der Fahrzeugbau ist materialintensiv und den seit April 2026 geltenden Section-232-Zöllen von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer direkt ausgesetzt, während Gleis-, Fahrleitungs- und Depotbau lohnintensiv und weitgehend inländisch ist. Unterhalts-, Revisions- und Lebensdauerverlängerungsumsatz sollte getrennt vom Neubau modelliert werden, denn er ist gegenläufig und einer Neupriorisierung von Bundesprogrammen weit weniger ausgesetzt. Diese Neupriorisierung ist nicht hypothetisch: Die am 19. Juni 2026 eröffnete Vernehmlassung zu „Verkehr '45“ würde 68 bereits bewilligte Bahnprojekte im Umfang von rund 2,5 Milliarden Franken streichen. Swissmem meldete für das 1. Halbjahr 2026 Exporte von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen von +19,3%, die stärkste aller Schweizer Tech-Produktgruppen, bei einer Kapazitätsauslastung von 81,1% im 2. Quartal 2026 gegenüber einem langjährigen Mittel von 85,6% (2015-2025), während die BFS-STATENT 2024 die Beschäftigung der NOGA-Abteilung 30 seit 2012 25,3% höher und jene der Abteilung 29 23,7% tiefer zeigt. Diese Benchmarks sind wichtig für Käufer zur Beurteilung der operativen Effizienz und des Margensteigerungspotentials nach der Übernahme.
▶Welche Regionen sind die wichtigsten Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Cluster der Schweiz?
Die wichtigsten Kommerzielle Infrastruktur (Mobilität)-Cluster der Schweiz sind: (1) Thurgau und Ostschweiz (TG) — Zwei der grössten Fahrzeugherstellerinnen des Landes sind in einem einzigen kleinen Kanton eingetragen. (2) Genferseebogen (VD, GE) — Das Gleisbaumaschinencluster, welches die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts vollständig übersah. (3) Zürich und Winterthur (ZH) — Die dichteste Konzentration der Nische. Die Siemens Mobility AG und die Stadler Signalling AG sind beide in Wallisellen eingetragen; die Designwerk Technologies AG, die PROSE AG und die Stadler Winterthur AG in Winterthur; die Kummler + Matter AG in Dällikon; und die ALSTOM Schweiz AG, die Rhomberg Sersa Rail AG sowie die ABB E-mobility Holding AG in Zürich. (4) Mittelland, Glarus und das verteilte Netz — Die Carrosserie Hess AG ist in Bellach (SO) eingetragen, die Furrer + Frey AG in Bern und die Sécheron Hasler Group SA in Glarus — nicht in Genf, wie frühere Ausgaben es führten. Regionale Konzentration beeinflusst Bewertungen, da Unternehmen in etablierten Clustern von Zulieferer-Ökosystemen, spezialisierten Talentpools und Branchennetzwerken profitieren.