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Verifiziertes Wissen
Ref: 02.05EBITDA-NORMALISIERUNG VERSTEHEN

Wie berechnet man 'Normalisiertes' EBITDA?

ValIndex Intelligence · Alain Walder, M.A. HSG|Published January 2026

Offizielle Position

Normalisiertes EBITDA rechnet 'inhaberspezifische' Ausgaben hinzu, um die wahre Rentabilität zu zeigen. Das ist der effektivste Hebel zur Steigerung des Exit-Werts. Wir kehren Steuerminimierungsstrategien um, um die 'ökonomische Ertragskraft' zu präsentieren. ### Technische Erklärung Schweizer KMU-Abschlüsse sind steueroptimiert (Gewinnunterdrückung). Im M&A müssen wir dies durch Normalisierung umkehren. #### Hauptkategorien der Normalisierung 1. Inhaberlohn: Anpassung an Marktsatz. Wenn ein Inhaber 400k bezieht, aber ein CEO 200k kostet, addieren wir 200k. 2. Privatausgaben: Fahrzeuge, Reisen, Mitgliedschaften. 3. Immobilien: Abzug einer theoretischen Marktmiete, wenn das KMU die Immobilie besitzt (Immo separat bewertet). 4. Einmaleffekte: Rechtsstreitigkeiten, Restrukturierungskosten. #### Der Multiplikator-Effekt Eine versteckte Ausgabe von 50'000 CHF spart ~10'000 Steuern. Addiert zum EBITDA bei einem 6x Multiple erhöht sie den Unternehmenswert um 300'000 CHF. Der Inhaber tauscht 10k Steuerersparnis heute gegen 300k Exit-Wert morgen.

Begründung & Kontext

Eine Best Practice ist die Vendor Due Diligence (VDD). Die proaktive Erstellung einer 'Normalisierten EBITDA-Brücke', verifiziert durch einen externen Buchhalter. Das loggt die höhere Zahl als Verhandlungsbasis ein. Eine transparente Dokumentation schafft Vertrauen und bildet eine solide Grundlage für Bewertungsgespräche.
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Rechtliche Grundlagen

  • § Bereinigtes EBITDA / Quality of Earnings (QoE)

Strategische Bewertung

Stille Reserven aufdecken und wahren Exit-Wert berechnen.

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