1.0Marktüberblick
- CHF ~4,8 Mrd.
- Indikativer Umsatz der Schweizer Pumpentechnik — Kreisel- und Verdrängerpumpen, Dosiersysteme, Umwälzpumpen sowie die zugehörigen Dichtungen und Antriebe. Eine offizielle Reihe existiert nicht; die Tätigkeit liegt in der NOGA-Abteilung 28 (Maschinenbau), die das BFS nur auf Abteilungsebene publiziert.
- ~650
- Schätzung, keine Zählung. Die übergeordnete Grundgesamtheit ist die NOGA-Abteilung 28 „Maschinenbau“, die das BFS in der STATENT 2024 (publiziert am 20.08.2026) auf 1 968 Arbeitsstätten beziffert — 21,3% weniger als 2012 — über den gesamten Schweizer Maschinenbau.
- ~18 000
- Schätzung. Die NOGA-Abteilung 28 insgesamt beschäftigte in der STATENT 2024 79 054 Personen, praktisch unverändert gegenüber 2012 bei -1,1%, während die Arbeitsstätten um 21,3% fielen. Pumpenhersteller liegen darin, ihre Kundschaft zunehmend nicht: Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (NOGA 36 und 37) steigerten ihre Beschäftigung in denselben zwölf Jahren um 31,9% beziehungsweise 45,7%.
- ~82%
- Geschätzte Exportquote. Schweizer Pumpenhersteller verkaufen Prozess-, Chemie- und Wasserfördertechnik weltweit; der Heimmarkt ist real, aber klein und auf kommunale Wasserinfrastruktur und Gebäudetechnik konzentriert.
- -2,1%
- Swissmem-Exportveränderung für den Maschinenbau im 1. Halbjahr 2026, gegenüber Gesamtexporten von +1,7% und elektrischen Maschinen mit +5,5%. Der Maschinenbau ist eine von nur zwei noch schrumpfenden Produktgruppen. Die in der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts geführten 1,9% liessen sich nicht belegen.
2.0Branchenüberblick
Die Pumpentechnik sitzt an einer Kreuzung, welche die Statistik ungewöhnlich deutlich macht. Die Herstellerinnen liegen in der NOGA-Abteilung 28, Maschinenbau, die das BFS in der STATENT 2024 mit 1 968 Arbeitsstätten und 79 054 Beschäftigten ausweist — die Beschäftigung seit 2012 mit -1,1% praktisch unverändert, die Arbeitsstättenzahl aber 21,3% tiefer, und die Maschinenbauexporte im 1. Halbjahr 2026 -2,1%, während die Gesamtexporte um 1,7% stiegen. Ihre grössten institutionellen Kunden liegen in den Abteilungen 36 und 37, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die in denselben zwölf Jahren ihre Beschäftigung um 31,9% beziehungsweise 45,7% steigerten. Eine Schweizer Pumpenherstellerin ist Zulieferin aus einem schrumpfenden Sektor an einen wachsenden Käufersektor, und welcher Seite ein Geschäft ausgesetzt ist, erklärt seine Aussichten besser als jede Produktbeschreibung.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Die Kundenbasis wächst, obwohl der Sektor es nicht tut: Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (NOGA-Abteilungen 36 und 37) steigerten ihre Beschäftigung zwischen 2012 und der BFS-STATENT 2024 um 31,9% beziehungsweise 45,7%, während die Beschäftigung im Maschinenbau unverändert blieb.
- Die Herstellerinnen liegen in der falschen Abteilung für Wachstum: Die Maschinenbauexporte fielen im 1. Halbjahr 2026 um 2,1% gegenüber Gesamtexporten von +1,7%, und die NOGA-Abteilung 28 verlor zwischen 2012 und der STATENT 2024 21,3% ihrer Arbeitsstätten.
- Das Programm zur Elimination von Mikroverunreinigungen an Schweizer Kläranlagen, das an jeder ausgebauten Stufe Pumpen, Dosierung und Prozessleittechnik braucht und über Jahrzehnte läuft.
- Section-232-Zölle von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer gelten seit April 2026, und ein Pumpengehäuse, ein Laufrad und ein Motor bestehen genau aus diesen Werkstoffen.
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8.0Regionale Cluster
Winterthur und Zürich
Der kotierte Anker und die Dosierspezialistin. Die Sulzer AG ist in Winterthur eingetragen, mit der Sulzer Management AG am selben Sitz, und die ProMinent Dosiertechnik AG in Regensdorf deckt Dosierung und Wasseraufbereitungschemie ab. Frühere Ausgaben dieses Berichts verorteten zudem eine Helios Pumpen AG in Zürich; eine Gesellschaft dieses Namens erscheint im Handelsregister nicht.
Aargau
Chemie- und Prozesspumpen. Die CP Pumpen AG baut in Zofingen Magnetkupplungs- und ausgekleidete Pumpen für aggressive Medien, und die Rütschi Fluid AG bedient aus Möhlin die Prozessindustrie — nicht aus Brugg, wie frühere Ausgaben dieses Berichts angaben. Die beiden liegen an entgegengesetzten Enden des Kantons und nicht in einem einzigen Ortscluster.
Ostschweiz
Ein Cluster, den die frühere Ausgabe nicht hatte. Die SAWA Pumpentechnik AG ist in Degersheim und die Häny AG in Rapperswil-Jona eingetragen, beide im Kanton St. Gallen — einem Kanton, der in der Februar-2026-Clusterliste nirgends vorkam, weil beide Unternehmen im falschen Kanton verortet waren. Frühere Ausgaben führten zudem eine Wepuko Pahnke (Schweiz) AG in Romanshorn (TG); eine solche Gesellschaft ist nicht eingetragen.
Westschweiz und Bern
Schwierige Medien und Gebäudetechnik. Die Emile Egger & Cie S.A. baut in Cressier (NE) Pumpen für abrasiven und gasbeladenen Einsatz, mit einem zweiten eingetragenen Standort als Emile EGGER Wangen SZ AG in Wangen (SZ), und die Biral AG fertigt in Münsingen (BE) Umwälzpumpen. Frühere Ausgaben bauten einen Berner Cluster um Burgdorf auf, gestützt auf die SAWA Pumpentechnik AG, die im Kanton St. Gallen eingetragen ist.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Was ist ein Pumpentechnik-Unternehmen in der Schweiz wert?
Ein durchschnittliches Schweizer Pumpentechnik-Unternehmen wird mit 4.0 - 6.0× EBITDA bei der steuerlichen Bewertung und 5.5 - 7.5× EBITDA bei tatsächlichen Transaktionen bewertet. Die Differenz zwischen steuerlichen und Deal-Multiplikatoren stellt eine wesentliche Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer dar. Der aktuelle Markttrend ist stabil, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne. Die tatsächliche Bewertung hängt stark von wiederkehrenden Umsätzen, Kundendiversifikation, Führungstiefe und Anlagenmodernität ab.
▶Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Pumpentechnik-Unternehmens?
Zu den wichtigsten Bewertungstreibern zählen: Die Kundenbasis wächst, obwohl der Sektor es nicht tut: Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (NOGA-Abteilungen 36 und 37) steigerten ihre Beschäftigung zwischen 2012 und der BFS-STATENT 2024 um 31,9% beziehungsweise 45,7%, während die Beschäftigung im Maschinenbau unverändert blieb; Ein regulierter Nachfragetreiber mit Jahrzehnten Laufzeit — von den 22 Mikroverunreinigungen mit ökotoxikologischen Grenzwerten der Gewässerschutzverordnung überschritten 2022 deren 18 die Werte, und nur 6 von 38 Gewässern hielten sie ein; weitergehende Reinigung braucht Pumpen und Dosierung. Bewertungsmindernd wirken: Die Herstellerinnen liegen in der falschen Abteilung für Wachstum: Die Maschinenbauexporte fielen im 1. Halbjahr 2026 um 2,1% gegenüber Gesamtexporten von +1,7%, und die NOGA-Abteilung 28 verlor zwischen 2012 und der STATENT 2024 21,3% ihrer Arbeitsstätten; Zwei der acht in der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts geführten Unternehmen existieren im Handelsregister nicht, und drei der übrigen sechs waren im falschen Kanton verortet — das publizierte Bild dieser Nische war erheblich falsch. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 5.5 - 7.5× EBITDA, die tatsächlichen Preise variieren jedoch deutlich je nach Kundenkonzentration, Managementqualität, Umsatzstabilität und geografischer Reichweite in den 26 Schweizer Kantonen.
▶Wie viele Pumpentechnik-Unternehmen gibt es in der Schweiz?
Eine offizielle Zahl der Schweizer Pumpentechnikunternehmen existiert nicht, und die hier genannten rund 650 Firmen sind eine Schätzung und keine Messung. Pumpen haben keinen eigenen NOGA-Code: Sie liegen in der Abteilung 28, Maschinenbau, und das BFS publiziert STATENT nur auf Abteilungsebene. Die Abteilung 28 umfasste in der am 20. August 2026 publizierten STATENT 2024 1 968 Arbeitsstätten und 79 054 Beschäftigte — die Beschäftigung seit 2012 mit -1,1% praktisch unverändert, die Arbeitsstättenzahl aber 21,3% tiefer. Nützlicher ist der Vergleich mit der Kundschaft: Die NOGA-Abteilungen 36 und 37, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, steigerten ihre Beschäftigung in denselben zwölf Jahren um 31,9% beziehungsweise 45,7%. Schweizer Pumpenherstellerinnen sind Zulieferinnen aus einem schrumpfenden Sektor an einen wachsenden Käufersektor. Das Handelsregister ist die verlässliche Prüfung jedes Einzelnamens und verändert die Liste hier erheblich. Zwei der acht Unternehmen der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts erscheinen im Register überhaupt nicht: Eine Helios Pumpen AG in Zürich und eine Wepuko Pahnke (Schweiz) AG in Romanshorn gibt es nicht. Drei der übrigen sechs waren im falschen Kanton verortet: Die SAWA Pumpentechnik AG ist in Degersheim (SG) eingetragen, nicht in Burgdorf (BE); die Häny AG in Rapperswil-Jona (SG), nicht in Meilen (ZH); und die Rütschi Fluid AG in Möhlin (AG), nicht in Brugg. Auch der Ankername ist ungenau — das Register führt die Sulzer AG in Winterthur, mit der Sulzer Management AG am selben Sitz, statt „Sulzer Ltd“. Zwei substanzielle Schweizer Namen fehlten ganz und werden hier ergänzt: die Biral AG in Münsingen (BE) für Umwälzpumpen und Gebäudetechnik und die ProMinent Dosiertechnik AG in Regensdorf (ZH) für Dosierung und Wasseraufbereitungschemie.
▶Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Pumpentechnik-Sektor aus?
Die Nachfolge in der Schweizer Pumpentechnik entscheidet ein Geschäft, das zwischen zwei auseinanderlaufenden Sektoren sitzt. Die Herstellerinnen liegen in der NOGA-Abteilung 28, Maschinenbau, wo die BFS-STATENT 2024 die Beschäftigung seit 2012 mit -1,1% unverändert, die Arbeitsstätten aber 21,3% tiefer zeigt und wo Swissmem für das 1. Halbjahr 2026 Exporte von -2,1% meldete. Ihre institutionellen Kunden liegen in den Abteilungen 36 und 37, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die in denselben zwölf Jahren ihre Beschäftigung um 31,9% beziehungsweise 45,7% steigerten. Eine Käuferschaft will wissen, welchem davon das Auftragsbuch eines Unternehmens tatsächlich folgt, und das ist eine Frage des Kundenmix und nicht des Produktprogramms. Sechs der acht Unternehmen dieser Nische sind inhabergeführt oder familiengehalten, was die Frage lebendig und nicht theoretisch macht. Drei Dinge setzen dann den Preis. Erstens die wiederkehrende Basis. Eine Prozesspumpe läuft jahrzehntelang unter Servicevertrag, und der Umsatz aus Ersatzteilen, Dichtungen und Revisionen ist rentenähnlich und deutlich margenstärker als die Erstlieferung — diesen Strom herauszulösen und die installierte Basis samt Servicequote zu zeigen, ist meist mehr wert als jedes Wachstumsargument. Zweitens das Anwendungswissen, das in dieser Nische ungewöhnlich konzentriert ist. Die Auswahl einer Pumpe für eine abrasive Suspension, ein aggressives Chemikal oder ein gasbeladenes Medium ist Erfahrung und kein Katalogvorgang; sie liegt bei benannten Ingenieuren, welche die Spezifikationsposition bei bestimmten Kunden halten. Wer für jedes Anwendungsgebiet keine Nachfolge benennen kann, verkauft einen Abschlag. Drittens die Inputkosten und ihre Weitergabe. Section-232-Zölle von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer gelten seit April 2026, und ein Pumpengehäuse, ein Laufrad und ein Motor bestehen genau aus diesen Werkstoffen; die USA erheben seit Ende Juli 2026 12,5% auf Schweizer Tech-Güter, und Swissmem meldet, dass ein Viertel der Tech-Industrieunternehmen negative EBIT-Margen ausweist. Eigentümer sollten Service- von Ausrüstungsumsatz trennen, die installierte Basis und die Servicequote belegen, für jedes Anwendungsgebiet die Nachfolge benennen, die Weitergabe der Metallkosten zeigen und zwei bis drei Jahre Überlappung einplanen. Transaktionsmultiplikatoren liegen in der Branche typischerweise bei 5.5 - 7.5× EBITDA.
▶Was sind die wichtigsten Markttrends im Schweizer Pumpentechnik-Sektor?
Vier Trends prägen den Sektor 2026: (1) Zulieferer aus einem schrumpfenden an einen wachsenden Sektor — Pumpenherstellerinnen liegen in der NOGA-Abteilung 28, Maschinenbau, die das BFS in der STATENT 2024 mit 1 968 Arbeitsstätten und 79 054 Beschäftigten ausweist — die Beschäftigung seit 2012 unverändert bei -1,1%, die Arbeitsstätten aber 21,3% tiefer — bei Maschinenbauexporten von -2,1% im 1. Halbjahr 2026 gegenüber Gesamtexporten von +1,7%. (2) Zwei von acht geführten Unternehmen gibt es nicht, drei weitere standen im falschen Kanton — Eine Helios Pumpen AG in Zürich und eine Wepuko Pahnke (Schweiz) AG in Romanshorn gibt es nicht — keine der beiden erscheint im Handelsregister. (3) Die korrigierte Karte zeigt einen ostschweizerischen Cluster, den die frühere Ausgabe übersah — Zwei der acht Unternehmen dieser Nische sind im Kanton St. Gallen eingetragen — die SAWA Pumpentechnik AG in Degersheim und die Häny AG in Rapperswil-Jona —, ein Kanton, der in der Clusterliste der früheren Ausgabe überhaupt nicht vorkam. (4) Regulierte Wasser- und Gebäudenachfrage ist die Wachstumsbegründung, und sie ist dokumentiert — Das Bundesamt für Umwelt berichtet, dass von den 22 Mikroverunreinigungen, die in der Gewässerschutzverordnung mit ökotoxikologischen Grenzwerten geregelt sind — 19 Pestizide und 3 Arzneimittel, in Kraft seit April 2020 —, 2022 deren 18 ihren Grenzwert überschritten und nur sechs der 38 untersuchten Gewässer die Werte einhielten.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Pumpentechnik-Unternehmens?
Die wichtigsten Akquisitionsrisiken sind: (1) Section-232-Zölle von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer gelten seit April 2026, und ein Pumpengehäuse, ein Laufrad und ein Motor bestehen genau aus diesen Werkstoffen; (2) Die US-Zolleskalation allgemein: 39% im August 2025, Deckelung auf 15% im November 2025 und 12,5% auf Schweizer Tech-Güter seit Ende Juli 2026, 2,5 Prozentpunkte über dem EU-Satz; (3) Swissmem meldet, dass ein Viertel der Tech-Industrieunternehmen negative EBIT-Margen ausweist und weitere 29% ihre Kapitalkosten und F&E kaum decken — der Margenspielraum im Schweizer Maschinenbau ist dünn. Käufer sollten Kundenkonzentration, regulatorische Compliance und Schlüsselpersonen-Abhängigkeiten sorgfältig prüfen. Deal-Multiplikatoren von 5.5 - 7.5× EBITDA können bei erhöhtem Risikoprofil abschlägig ausfallen.
▶Wie sieht die typische Kostenstruktur von Schweizer Pumpentechnik-Unternehmen aus?
Die typische Kostenaufschlüsselung eines Schweizer Pumpentechnik-Unternehmens ist: Rohmaterialien (Edelstahl, Legierungen, Gussteile): 32%, Personalkosten: 33%, Anlagenabschreibungen & Werkzeuge: 9%, Energie & Betriebsmittel: 4%, F&E und Engineering: 7%, Logistik & Distribution: 5%, Sonstige Betriebskosten: 2%, Gewinnmarge (EBITDA): 8%. Indikative Aufteilung für eine Schweizer Pumpenherstellerin. Metalle dominieren die Materiallinie, und der Zollfahrplan trifft sie direkt: Section-232-Zölle von 10-50% auf Stahl, Aluminium und Kupfer gelten seit April 2026, und ein Pumpengehäuse, ein Laufrad und ein Motor bestehen genau aus diesen Werkstoffen. Hinzu kommen 12,5% der USA auf Schweizer Tech-Güter seit Ende Juli 2026, 2,5 Prozentpunkte über dem EU-Satz. Service und Ersatzteile folgen einer anderen Ökonomie als die Ausrüstungslinie und sollten getrennt modelliert werden: Eine Prozesspumpe läuft jahrzehntelang unter Vertrag, und die Aftermarket-Marge ist deutlich höher. Swissmem meldete für das 1. Halbjahr 2026 Maschinenbauexporte von -2,1% gegenüber Gesamtexporten von +1,7%, bei einer Kapazitätsauslastung von 81,1% im 2. Quartal 2026 gegenüber einem langjährigen Mittel von 85,6% (2015-2025), während die Kundenseite — die NOGA-Abteilungen 36 und 37, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung — zwischen 2012 und der BFS-STATENT 2024 ihre Beschäftigung um 31,9% beziehungsweise 45,7% steigerte. Diese Benchmarks sind wichtig für Käufer zur Beurteilung der operativen Effizienz und des Margensteigerungspotentials nach der Übernahme.
▶Welche Regionen sind die wichtigsten Pumpentechnik-Cluster der Schweiz?
Die wichtigsten Pumpentechnik-Cluster der Schweiz sind: (1) Winterthur und Zürich (ZH) — Der kotierte Anker und die Dosierspezialistin. Die Sulzer AG ist in Winterthur eingetragen, mit der Sulzer Management AG am selben Sitz, und die ProMinent Dosiertechnik AG in Regensdorf deckt Dosierung und Wasseraufbereitungschemie ab. (2) Aargau (AG) — Chemie- und Prozesspumpen. Die CP Pumpen AG baut in Zofingen Magnetkupplungs- und ausgekleidete Pumpen für aggressive Medien, und die Rütschi Fluid AG bedient aus Möhlin die Prozessindustrie — nicht aus Brugg, wie frühere Ausgaben dieses Berichts angaben. (3) Ostschweiz (SG) — Ein Cluster, den die frühere Ausgabe nicht hatte. Die SAWA Pumpentechnik AG ist in Degersheim und die Häny AG in Rapperswil-Jona eingetragen, beide im Kanton St. Gallen — einem Kanton, der in der Februar-2026-Clusterliste nirgends vorkam, weil beide Unternehmen im falschen Kanton verortet waren. (4) Westschweiz und Bern (NE, SZ, BE) — Schwierige Medien und Gebäudetechnik. Die Emile Egger & Cie S.A. baut in Cressier (NE) Pumpen für abrasiven und gasbeladenen Einsatz, mit einem zweiten eingetragenen Standort als Emile EGGER Wangen SZ AG in Wangen (SZ), und die Biral AG fertigt in Münsingen (BE) Umwälzpumpen. Regionale Konzentration beeinflusst Bewertungen, da Unternehmen in etablierten Clustern von Zulieferer-Ökosystemen, spezialisierten Talentpools und Branchennetzwerken profitieren.