1.0Marktüberblick
- CHF ~6,8 Mrd.
- Indikativer Umsatz der Schweizer Umwelttechnik — Abfallbehandlung und Energierückgewinnung, Wasser und Abwasser, Luft und Emissionen, Altlastensanierung sowie die planende Ingenieurleistung. Eine amtliche Umsatzreihe existiert nicht; die Beschäftigten- und Arbeitsstättenzahlen unten sind gemessen, der Umsatz ist es nicht.
- 2 253
- Arbeitsstätten in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 — Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Sammlung und Behandlung von Abfällen sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen — BFS STATENT 2024. Das ist eine Messung und nicht die in der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts geführte Schätzung von rund 1 800. Ingenieurbüros (NOGA 71) und Ausrüstungshersteller (NOGA 28), die diese Nische ebenfalls bedienen, sind nicht enthalten.
- 22 973
- Beschäftigte in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39, BFS STATENT 2024, gegenüber 18 091 im Jahr 2012. Die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts führte rund 64 000 — eine Zahl, die sich nur erreichen lässt, wenn Ingenieurwesen, Beratung und Ausrüstungsfertigung ausserhalb dieser Abteilungen mitgezählt werden; der grösste Teil jener Zahl waren also nie Umweltdienstleistungen.
- ~60%
- Gilt allein für die Technologieexporteure — Kehrichtverwertungsanlagen, Rohrleitungssysteme, Messinstrumente. Der gemessene Kern dieser Nische ist inländische Infrastruktur: Abwasserentsorgung, Wasserversorgung und Abfallsammlung werden nicht exportiert, und sie stellen die oben ausgewiesene Beschäftigung.
- +7,1%
- Gemessenes Beschäftigungswachstum in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 zwischen der BFS-STATENT 2022 und 2024, von 21 448 auf 22 973. Die in der Februar-2026-Ausgabe geführten 5,8% liessen sich nicht belegen. Über zwölf Jahre wuchsen dieselben Abteilungen um 27,0% — während die Herstellung elektrischer Ausrüstungen um 24,0% fiel.
2.0Branchenüberblick
Dies ist die eine Nische im Schweizer Industrieset, in der die Beschäftigungsstatistik in die andere Richtung läuft. Die BFS-STATENT 2024 weist 22 973 Personen in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 aus — Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Sammlung und Behandlung von Abfällen sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen — gegenüber 18 091 im Jahr 2012, ein Anstieg um 27,0%. Die Arbeitsstätten stiegen von 1 999 auf 2 253. Allein die Abwasserentsorgung, Abteilung 37, steigerte ihre Beschäftigung in diesen zwölf Jahren um 45,7%, von 4 229 auf 6 161. Stellt man daneben die Herstellung elektrischer Ausrüstungen mit -24,0% und das Druckgewerbe mit -45,1% im selben Zeitraum, wird die Form der Schweizer Industriewirtschaft lesbar: Was schrumpft, ist das Herstellen von Dingen, was wächst, ist die Behandlung dessen, was sie hinterlassen.
3.0Branchen-Check (SWOT)
- Die einzige Schweizer Industrienische dieser Reihe, in der die Beschäftigung messbar wächst: Die NOGA-Abteilungen 36 bis 39 stiegen von 18 091 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 22 973 in der BFS-STATENT 2024, ein Plus von 27,0%.
- Die Nische ist weit kleiner als gemeinhin angegeben. Der gemessene Kern zählt 22 973 Beschäftigte und nicht die rund 64 000 der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts — diese Zahl lässt sich nur erreichen, wenn Ingenieur- und Ausrüstungsfirmen anderer NOGA-Abteilungen mitgezählt werden.→ §4.0
- Das Ausbauprogramm gegen Mikroverunreinigungen läuft über Jahrzehnte: Von den 22 mit ökotoxikologischen Grenzwerten geregelten Stoffen überschritten 2022 deren 18 die Werte, und nur sechs der 38 untersuchten Gewässer hielten sie ein.
- Öffentliche Budgets sind politisch. Eine kantonale oder kommunale Verschiebung setzt den Ausbau einer Kläranlage um Jahre zurück, und der Zulieferer hat keinen kommerziellen Hebel, ihn zu beschleunigen.
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8.0Regionale Cluster
Grossraum Zürich und Zug
Die dichteste Konzentration der Nische. Die Kanadevia Inova AG und die Kanadevia Inova Low-C Energy AG bauen aus Zürich Kehrichtverwertungsanlagen, die TBF + Partner AG plant aus Zürich, die Hunziker Betatech AG aus Winterthur, die Bucher Municipal AG baut kommunale Ausrüstung in Niederweningen, die Kärcher AG ist in Dällikon eingetragen, und die Rittmeyer AG liefert Automation und Fernwirktechnik aus Baar (ZG).
Nordwestschweiz
Instrumente und Rohrleitungen. Die Endress+Hauser AG ist in Reinach (BL) eingetragen, die Georg Fischer AG in Schaffhausen und die Georg Fischer JRG AG in Sissach (BL), und die CSD Ingenieure AG hält einen eingetragenen Standort in Pratteln. Das ist das Mess- und Fluidtechnikende der Umwelttechnik und nicht das Dienstleistungsende.
Raum Bern und Zentralschweiz
Ingenieurhauptsitze und Bundesnähe. Die CSD Ingenieure AG ist in Bern eingetragen, mit weiteren Standorten in Kriens und Altdorf (UR); die Hunziker Betatech AG und die TBF + Partner AG halten beide eingetragene Berner Standorte. Das Bundesamt für Umwelt, dessen Verordnungen diesen Markt setzen, sitzt in Ittigen.
Westschweiz und Tessin
Präsent über Niederlassungen und nicht über Hauptsitze. Die TBF + Partner AG ist in Genf und Lugano eingetragen, die Hunziker Betatech AG in Lausanne und Bellinzona, die Rittmeyer SA in Avry (FR) und Bellinzona sowie die Kärcher SA in Villars-Sainte-Croix (VD). Kommunale Wasser- und Abfallarbeit folgt Kantonsgrenzen; ein Filialnetz ist hier die Markteintrittsstruktur.
Quellen
9.0Häufig gestellte Fragen
▶Was ist ein Umwelttechnik-Unternehmen in der Schweiz wert?
Ein durchschnittliches Schweizer Umwelttechnik-Unternehmen wird mit 4.5 - 6.5× EBITDA bei der steuerlichen Bewertung und 6.0 - 8.5× EBITDA bei tatsächlichen Transaktionen bewertet. Die Differenz zwischen steuerlichen und Deal-Multiplikatoren stellt eine wesentliche Arbitrage-Möglichkeit für informierte Käufer dar. Der aktuelle Markttrend ist steigend, mit einer als mittel bewerteten Arbitrage-Spanne. Die tatsächliche Bewertung hängt stark von wiederkehrenden Umsätzen, Kundendiversifikation, Führungstiefe und Anlagenmodernität ab.
▶Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung eines Umwelttechnik-Unternehmens?
Zu den wichtigsten Bewertungstreibern zählen: Die einzige Schweizer Industrienische dieser Reihe, in der die Beschäftigung messbar wächst: Die NOGA-Abteilungen 36 bis 39 stiegen von 18 091 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 22 973 in der BFS-STATENT 2024, ein Plus von 27,0%; Die Abwasserentsorgung ragt heraus — die Abteilung 37 steigerte ihre Beschäftigung in zwölf Jahren um 45,7%, von 4 229 auf 6 161, gegenüber -24,0% bei der Herstellung elektrischer Ausrüstungen im selben Zeitraum. Bewertungsmindernd wirken: Die Nische ist weit kleiner als gemeinhin angegeben. Der gemessene Kern zählt 22 973 Beschäftigte und nicht die rund 64 000 der Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts — diese Zahl lässt sich nur erreichen, wenn Ingenieur- und Ausrüstungsfirmen anderer NOGA-Abteilungen mitgezählt werden; Wachstum bei den Köpfen ist nicht dasselbe wie Wachstum bei der Marge: Ein grosser Teil der Ausweitung ist Beschäftigung der öffentlichen Hand und der Versorger, wo die Preisbildung reguliert ist und der Betreiber nicht um die Arbeit konkurriert. Deal-Multiplikatoren liegen typischerweise bei 6.0 - 8.5× EBITDA, die tatsächlichen Preise variieren jedoch deutlich je nach Kundenkonzentration, Managementqualität, Umsatzstabilität und geografischer Reichweite in den 26 Schweizer Kantonen.
▶Wie viele Umwelttechnik-Unternehmen gibt es in der Schweiz?
Dies ist eine der wenigen Schweizer Nischen, in denen die Frage eine gemessene und keine geschätzte Antwort hat. Die BFS-STATENT 2024 weist 2 253 Arbeitsstätten in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 aus — Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Sammlung und Behandlung von Abfällen sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen — mit 22 973 Beschäftigten, gegenüber 1 999 Arbeitsstätten und 18 091 Beschäftigten im Jahr 2012. Das ist ein Beschäftigungsplus von 27,0% über zwölf Jahre, wobei allein die Abwasserentsorgung (Abteilung 37) um 45,7% zulegte, von 4 229 auf 6 161. Im selben Zeitraum fiel die Herstellung elektrischer Ausrüstungen um 24,0% und das Druckgewerbe um 45,1%: Dies ist die eine Industrienische der Reihe, in der der gemessene Trend nach oben läuft. Die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts nannte rund 1 800 Unternehmen und rund 64 000 Beschäftigte. Die Firmenzahl war zu tief; die Beschäftigtenzahl war um etwa den Faktor drei zu hoch, denn 64 000 lassen sich nur erreichen, wenn Ingenieurbüros (NOGA 71), Ausrüstungshersteller (NOGA 28) und Baufirmen mitgezählt werden, die ganz ausserhalb der Umweltabteilungen liegen. Beide Werte werden hier mit den Abteilungen genannt, auf die sie sich beziehen, weil die Antwort vollständig davon abhängt, welche Grundgesamtheit gezählt wird. Die Nachfrage hinter der Abwasserzahl ist dokumentiert: Das Bundesamt für Umwelt berichtet, dass von den 22 Mikroverunreinigungen, die in der Gewässerschutzverordnung mit ökotoxikologischen Grenzwerten geregelt sind — 19 Pestizide und 3 Arzneimittel, in Kraft seit April 2020 —, 18 im Jahr 2022 ihren Grenzwert überschritten und nur sechs der 38 untersuchten Gewässer die Werte einhielten. Das Handelsregister entfernt zudem einen Namen: Es gibt keine Schweizer Einheit, die als Hitachi Zosen Inova eingetragen wäre — jener Name führte die Februar-2026-Akteursliste an. Die Gesellschaft ist als Kanadevia Inova AG in Zürich eingetragen.
▶Wie sieht die Nachfolgesituation im Schweizer Umwelttechnik-Sektor aus?
Die Nachfolge in der Schweizer Umwelttechnik entscheidet sich in der einen Nische dieser Reihe, in der der gemessene Trend nach oben zeigt. Die BFS-STATENT 2024 weist 22 973 Beschäftigte in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 aus, gegenüber 18 091 im Jahr 2012 — ein Plus von 27,0% —, wobei allein die Abwasserentsorgung in diesen zwölf Jahren um 45,7% zulegte. Daneben die Herstellung elektrischer Ausrüstungen mit -24,0%, und das Käuferinteresse erklärt sich von selbst. Es bedeutet auch, dass der Abschlag, gegen den eine Eigentümerschaft sonst argumentieren muss, hier nicht besteht: Die Branchengeschichte stützt den Preis. An seine Stelle tritt ein anderer Fragenkatalog. Erstens, worin das Wachstum tatsächlich besteht. Ein grosser Teil der Ausweitung in den Abteilungen 36 bis 39 ist Beschäftigung der öffentlichen Hand und der Versorger, wo die Preisbildung reguliert ist und niemand um die Arbeit konkurriert; ein privates Ingenieurbüro oder ein Ausrüstungslieferant fährt auf dieser Kurve nicht automatisch mit, und die Verkäuferschaft muss zeigen, wo der eigene Umsatz darin liegt. Zweitens die Qualifikation, und das ist die schärfere der beiden Fragen. Verfahrenstechnik im Abwasser, Altlastenbewilligungen und Trinkwasserarbeit werden über benannte Ingenieure mit Referenzen und kantonalem Standing verkauft. Die Hunziker Betatech AG, die TBF + Partner AG und die CSD Ingenieure AG sind genau deshalb je an sechs oder mehr eingetragenen Standorten tätig, weil dieser Ruf lokal und persönlich ist. Wer nicht sagen kann, wer welche Referenz hält und in drei Jahren noch da sein wird, verkauft einen Abschlag in den Prozess hinein. Drittens das Ausschreibungsbuch. Kommunale und kantonale Beschaffung läuft über mehrjährige Rahmenverträge, die formell bewertet und offen anfechtbar sind; ein Käufer zahlt für die Erneuerungswahrscheinlichkeit und nicht für den Vorjahresumsatz, was heisst: Rahmenvertragsliste mit Ablaufdaten und Erfolgsquote bei Wiederausschreibungen zeigen. Eigentümer sollten regulierte wiederkehrende Arbeit von Projektarbeit trennen, jede Qualifikation und ihre Trägerschaft dokumentieren, den Erneuerungskalender der Rahmenverträge vorlegen und zwei bis drei Jahre Überlappung einplanen. Transaktionsmultiplikatoren liegen in der Branche typischerweise bei 6.0 - 8.5× EBITDA.
▶Was sind die wichtigsten Markttrends im Schweizer Umwelttechnik-Sektor?
Vier Trends prägen den Sektor 2026: (1) Die eine Schweizer Industrienische mit messbar wachsender Beschäftigung — Die BFS-STATENT 2024 weist 22 973 Personen in den NOGA-Abteilungen 36 bis 39 aus — Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Sammlung und Behandlung von Abfällen sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen — gegenüber 18 091 im Jahr 2012, ein Plus von 27,0%. (2) Ein regulierter Nachfragetreiber mit Jahrzehnten Laufzeit — Das Bundesamt für Umwelt berichtet, dass von den 22 Mikroverunreinigungen, die in der Gewässerschutzverordnung mit ökotoxikologischen Grenzwerten geregelt sind — 19 Pestizide und 3 Arzneimittel, in Kraft seit April 2020 —, im Jahr 2022 bei 18 eine Überschreitung nachgewiesen wurde und nur sechs der 38 untersuchten Gewässer die Werte einhielten. (3) Die Nische ist ein Drittel so gross, wie die frühere Ausgabe nahelegte — Die Februar-2026-Ausgabe dieses Berichts nannte rund 1 800 Unternehmen und rund 64 000 Beschäftigte. (4) Der Branchenname im Register hat gewechselt, und zwei weitere sind falsch — Es gibt keine Schweizer Einheit, die als Hitachi Zosen Inova eingetragen wäre.
▶Was sind die Hauptrisiken beim Kauf eines Umwelttechnik-Unternehmens?
Die wichtigsten Akquisitionsrisiken sind: (1) Öffentliche Budgets sind politisch. Eine kantonale oder kommunale Verschiebung setzt den Ausbau einer Kläranlage um Jahre zurück, und der Zulieferer hat keinen kommerziellen Hebel, ihn zu beschleunigen; (2) Konsolidierung unter den Ingenieurbüros selbst — die CSD Ingenieure AG, die Hunziker Betatech AG und die TBF + Partner AG sind bereits je an sechs oder mehr eingetragenen Standorten tätig, und Grösse in der Ausschreibung verstärkt sich selbst; (3) Fachliche Qualifikation konzentriert bei Einzelpersonen. Verfahrenstechnik im Abwasser und Sanierungsbewilligungen liegen bei benannten Ingenieuren; eine Nachfolge, die sie verliert, verliert die Referenzen, auf die das Büro bietet. Käufer sollten Kundenkonzentration, regulatorische Compliance und Schlüsselpersonen-Abhängigkeiten sorgfältig prüfen. Deal-Multiplikatoren von 6.0 - 8.5× EBITDA können bei erhöhtem Risikoprofil abschlägig ausfallen.
▶Wie sieht die typische Kostenstruktur von Schweizer Umwelttechnik-Unternehmen aus?
Die typische Kostenaufschlüsselung eines Schweizer Umwelttechnik-Unternehmens ist: Personalkosten (Ingenieure, Projektleiter, Techniker): 35%, Anlagen & Systeme (Filtration, Aufbereitung, Überwachung): 22%, Materialien & Verbrauchsmaterialien: 14%, Subunternehmer & Spezialdienste: 10%, F&E und Bewilligungen: 7%, Sonstige Betriebskosten: 4%, Gewinnmarge (EBITDA): 8%. Indikative Aufteilung für ein Schweizer Umwelttechnikunternehmen. Der Mix hängt davon ab, in welcher Hälfte der Nische das Unternehmen steht: Ein Ingenieurbüro wie die Hunziker Betatech AG oder die CSD Ingenieure AG trägt Personalkosten als dominierende Linie und verrechnet gegen öffentliche Rahmenverträge, während ein Anlagenbauer oder Gerätehersteller Material und Komponenten trägt. Die Nachfrage wird auf beiden Seiten von Verordnungen und nicht vom Industriezyklus gesetzt, weshalb die NOGA-Abteilungen 36 bis 39 zwischen 2012 und der BFS-STATENT 2024 ihre Beschäftigung um 27,0% steigerten — die Abwasserentsorgung allein um 45,7% —, während die Herstellung elektrischer Ausrüstungen um 24,0% fiel. Allein für die Ausrüstungsseite meldete Swissmem eine Kapazitätsauslastung von 81,1% im 2. Quartal 2026 gegenüber einem langjährigen Mittel von 85,6% (2015-2025); für die Dienstleistungsseite hat diese Grösse keine Bedeutung. Diese Benchmarks sind wichtig für Käufer zur Beurteilung der operativen Effizienz und des Margensteigerungspotentials nach der Übernahme.
▶Welche Regionen sind die wichtigsten Umwelttechnik-Cluster der Schweiz?
Die wichtigsten Umwelttechnik-Cluster der Schweiz sind: (1) Grossraum Zürich und Zug (ZH, ZG) — Die dichteste Konzentration der Nische. Die Kanadevia Inova AG und die Kanadevia Inova Low-C Energy AG bauen aus Zürich Kehrichtverwertungsanlagen, die TBF + Partner AG plant aus Zürich, die Hunziker Betatech AG aus Winterthur, die Bucher Municipal AG baut kommunale Ausrüstung in Niederweningen, die Kärcher AG ist in D (2) Nordwestschweiz (BL, BS, AG, SH) — Instrumente und Rohrleitungen. Die Endress+Hauser AG ist in Reinach (BL) eingetragen, die Georg Fischer AG in Schaffhausen und die Georg Fischer JRG AG in Sissach (BL), und die CSD Ingenieure AG hält einen eingetragenen Standort in Pratteln. (3) Raum Bern und Zentralschweiz (BE, LU, UR) — Ingenieurhauptsitze und Bundesnähe. Die CSD Ingenieure AG ist in Bern eingetragen, mit weiteren Standorten in Kriens und Altdorf (UR); die Hunziker Betatech AG und die TBF + Partner AG halten beide eingetragene Berner Standorte. (4) Westschweiz und Tessin (VD, GE, TI) — Präsent über Niederlassungen und nicht über Hauptsitze. Die TBF + Partner AG ist in Genf und Lugano eingetragen, die Hunziker Betatech AG in Lausanne und Bellinzona, die Rittmeyer SA in Avry (FR) und Bellinzona sowie die Kärcher SA in Villars-Sainte-Croix (VD). Regionale Konzentration beeinflusst Bewertungen, da Unternehmen in etablierten Clustern von Zulieferer-Ökosystemen, spezialisierten Talentpools und Branchennetzwerken profitieren.